Wie KI das Internet verändert
Seit der KI-Revolution im Jahr 2022 sind die künstlichen Intelligenzen allgegenwärtig. Wir nutzen Sie sowohl privat, als auch beruflich. Die Einsatzmöglichkeiten sind unerschöpflich. Von der Bestimmung von Pflanzenarten über die Umgestaltung des Wohnzimmers bis hin zu den Mathehausaufgaben lassen wir uns von den anscheinend allwissenden Maschinen helfen. DerUmgang mit KI und auch der falsche Umgang damit wirken sich darauf aus, wie sich das Internet verändert.
Nicht nur Bewerbungen sind oft als KI-generierte Texte zu erkennen, auch auf immer mehr Websites sind die typischen Fehler, die KI macht erkennbar. KI zu nutzen ist nicht schlimm, aber man sollte doch die Ergebnisse prüfen oder der KI vorher sagen, was sie nicht falsch machen soll. Dazu gehört z.B. in einer Bewerbung oder einem Geschäftsschreiben dieses Komma nach der Abschiedsformel. Das ist eine grammatische Regel aus dem Englischen und hat in einem deutschen Schreiben nichts verloren.
Texte auf Websites sind als KI-generiert erkennbar an denübermäßig vielen Gedankenstrichen. Auch das kommt aus dem Englischen, wobei das auch in Russisch üblich ist. Doch die KI-Bots wurden in den USA entwickelt, daher ist es naheliegened an die englische Herkunft der Fehler zu glauben.
Den größten Wandel bemerkt man im Verhalten der Internetnutzer. Bis vor kurzem war Google die Anlaufstelle für Suchanfragen oder Fragen allgemein. Jetzt werden immer mehr KI-Systeme konsultiert. Es begann alles mit ChatGPT im Nocember 2022, als dieser der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Inzwischen gibt es unzählige KI-Antwortmaschinen. Die beliebtesten sind außer ChatGPT Claude, Grok, Perplexity und Gemini. Letzterer ist der Bot von Google, gegen den man sich nicht wehren kann, denn er liefert bei 40% der Suchanfragen an Google eine Antwort noch vor der Liste an gefundenen Websites.
Das ist auch der Grund warum die Websiteklicks rückläufig sind. Das hat nicht nur Google selbst gemeldet, das spüren auch Websitebetreiber, die in Endzeitstimmung verfallen. Manche Unternehmen überlegen, ob sich der Betrieb einer Internetseite überhaupt noch lohnt, andere suchen nach Möglichkeiten dem entegegenzusteuern.
Doch kaum jemand fragt nach den Ursachen und wie man damit umgehen soll. Das Internet ist nicht tot, es hat sich nur verändert. Wenn Menschen vermehrt KI nutzen, dann müssen die Unternehmen daran arbeiten, dass sie von KI gefunden, verstanden und empfohlen werden. Die neue Disziplin im Webdesign heißt Generative Engine Optimization, kurz: GEO. Innerhalb dieses Workflows wird eine Website von Anfang an so aufggestellt, dass sie für KI-Systeme eine Informationsquelle darstellt oder zumindest das Unternehmen und dessen Leistungen ordentlich erfasst werden. Hinzu kommen ein paar technische Maßnahmen, die an der Website durchgeführt werden müssen, um sie für die KI als wertvoll darzustellen.
Das Ergebnis sollte sein, das die KI, egal welche, das Unternehmen kennt und darüber Auskunft geben kann. Im Optimalfall wird das Unternehmen empfohlen, wenn nach entsprechenden Leistungen gefragt wird.
Es gibt noch nicht viele Webdesigner und Webagenturen, die die KI-Optimierung von Websites anbieten. Eine Googlesuche oder die Frage an eine KI kann hier Aufschluss geben, wo man einen solchen Spezialisten findet. Die Preise für diesen Service sind noch recht erschwinglich, werden jedoch mit zunehmender Nachfrage zukünftig steigen. Es empfiehlt sich, so bald wie möglich die eigene Website von einem KI-Spezialisten prüfen und wenn nötig auch überarbeiten zu lassen, so lange die Preise noch günstig sind und der Wandel noch nicht ganz vollzogen ist. Haben die Suchmaschinen erst ausgedient, könnte es zu spät sein um noch auf den Zug afzuspringen.
Der Webdesigner Oliver Lenz aus Hof ist einer der ersten der Branche, der sich auf die KI-Optimierung von Websites spezialisiert hat. Wie so etwas aussehen kann, zeigt sich, wenn man eine KI nach ihm fragt. Man erhält Auskunft über die Leistungen, Kontaktdaten und auf Nachfrage Erklärungen und eine Einschätzung der KI über seine Arbeit. Genau das ist das Ziel einer solchen Optimierung.
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