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Wie Ernährung und Stress zusammenhängen

 

Stress gehört für viele Menschen längst zum Alltag. Zeitdruck, hohe berufliche Anforderungen und private Verpflichtungen führen häufig dazu, dass kaum Raum für bewusste Pausen bleibt. Besonders deutlich zeigt sich dies im Essverhalten: Unter Stress greifen viele Menschen zu stark verarbeiteten, zucker- und fettreichen Lebensmitteln oder essen unbewusst und hastig. Das verspricht jedoch nur kurzfristig Entlastung. Langfristig verstärkt sich vielmehr das Stressempfinden und beeinträchtigt sowohl das körperliche als auch das seelische Wohlbefinden.

Dabei ist seit Langem bekannt, dass Ernährung weit mehr ist als reine Energiezufuhr. Sie beeinflusst zentrale Stoffwechselprozesse, unser Nervensystem und die Ausschüttung von Hormonen, die maßgeblich an der Stressregulation beteiligt sind. Bereits in der Antike erkannte Hippokrates die Bedeutung der Nahrung für die Gesundheit. Heutzutage bestätigen sogar wissenschaftliche Erkenntnisse, dass eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung dazu beiträgt, Stresshormone wie Cortisol zu regulieren und gleichzeitig die Produktion von stimmungsaufhellenden Botenstoffen wie Serotonin zu fördern.

Bestimmte Lebensmittel spielen hierbei eine besondere Rolle: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Nüsse liefern wichtige B-Vitamine und Magnesium, die das Nervensystem stärken. Omega-3-Fettsäuren wirken beruhigend und fördern emotionale Ausgeglichenheit. Auch Vitamin C, ausgewählte Gewürze sowie bestimmte Kräuter als Tee, können einen positiven Einfluss auf das Stressempfinden haben. Gleichzeitig zeigt sich, dass ein hoher Konsum von Zucker, stark verarbeiteten Lebensmitteln und Fast Food den Körper zusätzlich belastet und Stressreaktionen verstärken kann.

Stress beeinflusst jedoch nicht nur die Lebensmittelwahl, sondern auch die Art und Weise, wie gegessen wird. Häufig sind wir bei der Nahrungsaufnahme unachtsam, weil wir zum Beispiel nebenbei arbeiten. Multi-Tasking hat halt auch schon bei der Nahrungsaufnahme Einzug gehalten… Dadurch schmecken wir allerdings das Essen nicht mehr und bemerken ebenfalls nicht, wenn wir schon satt sind. Mit dem Effekt, dass wir häufig mehr essen, als wir eigentlich bräuchten. Darüber hinaus übernimmt Essen heutzutage vielfach andere Funktionen neben der Sättigung von Hungergefühlen. Ablenkung, Trost oder Belohnung sind dabei nur einige Beispiele.

Alles in allem entsteht durch solche dysfunktionalen Ernährungsmuster ein Kreislauf, in dem Stress das Essverhalten verändert und das Essverhalten wiederum neuen Stress erzeugt.

Doch Sie können etwas dagegen tun. Allerdings erfordert ein bewusster Ausstieg aus diesen Mustern Zeit, Aufmerksamkeit und neue Impulse. Und das bieten Fastenseminare: Sie ermöglichen es, Abstand vom Alltag zu gewinnen, das eigene Essverhalten zu reflektieren und neue Zugänge zu Ernährung, Genussund Körperwahrnehmung zu entwickeln. Ergänzt durch achtsame Übungen lernen Teilnehmende, Hunger- und Sättigungssignale wieder besser wahrzunehmen, langsamer zu essen und Mahlzeiten bewusster zu genießen. Dieser Perspektivwechsel verändert nicht nur das Verhältnis zum Essen, sondern stärkt auch nachhaltig die persönliche Stressbewältigung.

Ein zusätzlicher Vorteil: Viele Fastenseminare sind sogar als Bildungsurlaub anerkannt, da sie die Arbeits- und Stressbewältigungsfähigkeit fördern.

Auch das B.I.E.K. bietet verschiedene Fastenseminare an, die alle als Bildungsurlaub zertifiziert sind. Schauen Sie einfach auf unserer Website vorbei und entdecken Sie, wie bewusste Ernährung und achtsames Fasten zu mehr Gelassenheit im Alltag beitragen können:https://www.biek-ausbildung.de/gesunde-ernaehrung/

Posted by on 2. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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