Wenn Altersvorsorge zum Risikofaktor wird: Warum Vertrauen, Transparenz und Eigenkontrolle neu gedacht werden müssen

– Wie transparent sind Anlageentscheidungen für diejenigen, die sie finanzieren?
– Wie klar sind Verantwortlichkeiten geregelt?
– Und wie wirksam sind bestehende Kontroll- und Aufsichtsstrukturen tatsächlich?
Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Belastung gesetzlicher und betrieblicher Rentensysteme gewinnt kapitalbasierte Altersvorsorge weiter an Bedeutung.
Umso wichtiger ist es, dass Vertrauen nicht vorausgesetzt, sondern strukturell abgesichert wird.
Circle Care sieht in den aktuellen Entwicklungen kein isoliertes Ereignis, sondern ein strukturelles Signal: Altersvorsorge braucht künftig mehr Nachvollziehbarkeit, Transparenz und individuelle Steuerbarkeit,
insbesondere dort, wo Menschen verpflichtend einzahlen, jedoch nur begrenzten Einblick in Anlageentscheidungen haben.
„Vertrauen ist die zentrale Währung der Altersvorsorge. Es entsteht nicht durch formale Zuständigkeiten, sondern durch Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und realistische Risikobewertung“, erklärt eine Sprecherin von Circle Care.
Circle Care positioniert sich als ergänzender Ansatz zu klassischen Vorsorgestrukturen. Der Fokus liegt auf verständlicher Risikoaufklärung, langfristig ausgerichteten Strategien und der Stärkung individueller Entscheidungsfähigkeit, ohne unrealistische Sicherheitsversprechen.
Die aktuelle Debatte sollte daher nicht ausschließlich juristisch geführt werden, sondern gesellschaftlich: Wie wollen wir Altersvorsorge künftig gestalten und welche Verantwortung tragen Institutionen, Aufsicht und Beitragszahler gemeinsam?
Hintergrund / Quelle
Grundlage dieser Einordnung ist die Berichterstattung von rbb24 vom 16.01.2026:
„Berliner Versorgungswerk der Zahnärzte will Prüfer für Milliarden-Verlust verantwortlich machen“
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.