WDR2-Interview mit Hape Kerkeling: Glück muss man zulassen

„Offensichtlich bin ich ja nicht der Einzige gewesen, der gedacht hat, man muss so ein altes Comedy-Kaliber noch mal irgendwie neu an den Start bringen. Siehe da, auf einmal kommt der Kollege Christoph Maria Herbst mit Stromberg erfolgreich um die Ecke. Der gute Bully kommt noch mal mit dem alten Manitou zum Vorschein, und irgendwie bin ich auf diesen Zeitgeist gefühlt auch irgendwie aufgesprungen, denn ich wollte unbedingt den Horst zurück. Weil der Deutsche ist ja eigentlich bekannt dafür, dass er eher so mittelgute Laune hat, also in Europa, und das wahrscheinlich auch noch Angeberei. Und durch die ganzen Krisen, die die Welt uns jetzt so beschert hat, ist diese mittelgute Laune ja kurz davor zu kippen in eine Laune, die unrettbar verzweifelt wird. Und insofern dachte ich mir, jetzt hole ich meine letzte Waffe raus, und das ist in dem Fall der Horst“.
Thema in dem Gespräch mit WDR2 ist aber natürlich auch das Glück. Kerkeling sagte dazu im Gespräch mit Sabine Heinrich und Fabian Raphael unter anderem:
„Glück muss man zulassen. Man muss sich anwehen lassen vom Glück. Die Arme dürfen nicht verschränkt sein. Man muss irgendwie einen offenen Geist haben, nicht zu angespannt sein, aber auch nicht zu relaxed nach dem Motto: Die Hacke voll saufen ist jetzt auch kein Glück. Und wenn man diesen Zustand, den jeder ja herstellen kann, und jeder hat hoffentlich in seinem Leben schon mal Glück erlebt, dann denken wir doch alle, Glück ist was Leises“.
Pressekontakt:
Pressekontakt:
WDR Newsroom
newsroom-jetzt@wdr.de
Original-Content von: WDR Newsroom,übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.