Walk and Talk: Warum immer mehr Coaches ihre Gespräche nach draußen verlegen

Wissenschaftlich untermauert wird der Effekt durch eine Stanford-Studie von Marily Oppezzo und Daniel Schwartz aus dem Jahr 2014: Versuchspersonen lösten Kreativitätsaufgaben im Gehen deutlich besser als im Sitzen, unabhängig davon, ob sie drinnen auf einem Laufband oder draußen unterwegs waren. Auch im Business-Kontext ist die Methode angekommen. Steve Jobs und Mark Zuckerberg wurden für ihre Walking Meetings bekannt, populärgemacht hat das Format zusätzlich die Unternehmerin Nilofer Merchant mit ihrem TED-Talk\“Got a Meeting? Take a Walk\“. Sie beschreibt den Effekt als gleichmachend: Hierarchie spiele weniger eine Rolle, wenn beide Seiten nebeneinander unterwegs sind statt sich in einem Konferenzraum gegenüberzusitzen.
Plattformen wieHolidayCoachingbauen Walk and Talk direkt in den Urlaub ein, etwa entlang der Hamburger Alster, in der Lüneburger Heide oder an den Dresdner Elbwiesen. Nach einem kurzen Erstgespräch klärt der Coach das Anliegen, danach folgt die Session vor Ort, meist 60 bis 90 Minuten, festes Schuhwerk reicht als Vorbereitung.
Für alle, die Walk and Talk lieber im gewohnten Umfeld statt im Urlaub ausprobieren möchten, bietetcoachverzeichnis.comeineÜbersicht spezialisierter Coaches nach Ort und Methode. Der Trend zeigt, dass sich professionelle Gespräche zunehmend von festen Räumen lösen, zugunsten von Bewegung, die das Denken selbst mitträgt.
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