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Wahrnehmungslücke bremst Weiterbildung zeigt die Future Skills Studie 2026 der Haufe Akademie

Die Arbeitswelt verändert sich rasant – durch Künstliche Intelligenz, Automatisierung, neue Technologien und permanenten Wandel. Doch ob Unternehmen diese Transformation erfolgreich meistern, entscheidet sich nicht nur an Strategien und Tools, sondern an Kompetenzen: an Future Skills. Die Future Skills Studie 2026 der Haufe Akademie macht dabei einen entscheidenden Engpass sichtbar: eine Wahrnehmungslücke zwischen Führungskräften und Fachkräften. Sie führt dazu, dass Weiterbildung in der Praxis oft weniger wirksam ankommt als von Führungskräften angenommen – und Potenziale für Upskilling und Reskilling ungenutzt bleiben.

\“Die Daten zeigen sehr klar: Unternehmen wollen Weiterbildung – aber Führungskräfte und Fachkräfte reden beim _Wie_ oft aneinander vorbei. Genau diese Wahrnehmungslücke kostet Geschwindigkeit und Wirksamkeit in der Transformation\“, sagt Johannes Miller, Business Owner der Future Jobs Classes bei der Haufe Akademie.

Zentrale Ergebnisse: Optimismus oben – Unsicherheit unten

Die Studie belegt, dass beide Gruppen Future Skills als entscheidend ansehen, jedoch Status und Rahmenbedingungen sehr unterschiedlich bewerten:

* Führung&Change-Kompetenz: 73 % der Führungskräfte sehen ihre Teams hier bereits\“gut qualifiziert\“- bei den Fachkräften sagen das nur 54 %.
* KI-Veränderung trifft Rollen – Vorbereitung hinkt: 56 % der Fachkräfte erwarten, dass KI ihre Rolle in den nächsten 2-3 Jahren merklich verändert. Gleichzeitig fühlen sich nur 53 % gut darauf vorbereitet. Führungskräfte schätzen ihre Teams deutlich optimistischer ein (66 %).
* Transparenz beim Weiterbildungsbudget fehlt: Nur 34 % der Fachkräfte kennen ihr Weiterbildungsbudget konkret. Viele vermissen zudem den Zugang zu relevanten Angeboten (42 %) oder ausreichend Zeit für den Praxistransfer.

Ein weiteres Signal: Problemlösung und kritisches Denken zählen für über 90 % der Befragten zu den wichtigsten Future Skills – ebenso stark gefragt sind digitale Kompetenzen.

Welche Kompetenzen jetzt besonders dringend sind

Bei den dringendsten Hard Skills herrscht weitgehend Konsens: KI-Kompetenzen stehen an der Spitze, gefolgt von Know-how in Cloud-Technologien, Cybersecurity und Datenanalyse. Gleichzeitig zeigt die Studie: Führungskräfte nehmen den Handlungsdruck oft stärker wahr als Mitarbeitende – was die Umsetzung in Teams erschwert, wenn Kommunikation und gemeinsame Priorisierung fehlen.

\“Wenn Unternehmen die Lücke schließen wollen, braucht es mehr als ein Trainingsangebot. Es braucht Transparenz über Budgets und Entwicklungspfade, Lernzeit im Arbeitsalltag – und Angebote, die zu den jetzigen und zukünftigen Herausforderungen der Rollen passen\“, so Johannes Miller weiter.

Die Future Skills Studie 2026 steht ab sofort kostenlos zum Download bereit:
Future Skills Studie 2026: Was Weiterbildung heute braucht

Posted by on 4. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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