Wachstum im Handwerk: Betriebe zwischen 10 und 30 Mitarbeitern besonders gefordert

Nach Beobachtung von Business Coach Diana Walther aus Apolda geraten viele Betriebe in dieser Phase zwischen Improvisation und fehlender Struktur.\“Unter zehn Mitarbeitern funktioniert vielesüber direkte Abstimmung. Ab einer bestimmten Größe reicht das nicht mehr aus\“, so Walther.\“Gleichzeitig ist der Betrieb oft noch zu klein, um klare Führungsstrukturen etabliert zu haben.\“
Typische Anzeichen sind laut Walther eine zunehmende Unruhe im Büro, häufige Umplanungen von Baustellen, unklare Zuständigkeiten oder eine unstrukturierte Urlaubsplanung. Der Inhaber übernimmt weiterhin viele operative Aufgaben und gerät dadurch zunehmend unter Druck.
\“Mehr Arbeitszeit löst dieses Problem in der Regel nicht\“, erklärt Walther.\“Entscheidend sind klar definierte Verantwortlichkeiten und einfache, verlässliche Abläufe.\“
Im Rahmen eines Unternehmerfrühstücks am 23.2.26 für Handwerksbetriebe aus Apolda, Weimar, Jena und dem Weimarer Land wird dieses Thema aufgegriffen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Fragen zur Organisation wachsender Betriebe, zu typischen Fehlerquellen in dieser Unternehmensgröße sowie zu möglichen Strukturmaßnahmen.
Ein weiterer Aspekt betrifft die strategische Ausrichtung:\“Betriebsinhaber sollten sich bewusst entscheiden, ob sie langfristig in einerüberschaubaren Größe bleiben oder weiter wachsen möchten. Beide Wege sind möglich – entscheidend ist, die Organisation entsprechend auszurichten\“, so Walther.
Ziel der Veranstaltung ist es, Handwerksbetriebe für die organisatorischen Anforderungen dieser Wachstumsphase zu sensibilisieren und konkrete Impulse für die Weiterentwicklung zu geben.
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