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Versorgung mit medizinischem Cannabis im Umbruch: MedCanOneStop installiert unabhängiges, hochrangig besetztes Beratungsgremium

 


– Drei führende Experten aus Medizin, Pharmazie und Telemedizin begleiten strategische Weiterentwicklung des 2024 gegründeten Startups
– Fokusbereiche des Gremiums: Professionalisierung der medizinischen Cannabisversorgung und Transformation zum hybriden Versorgungsmodell

MedCanOneStop (MCOS), eine Online-Plattform für medizinisches Cannabis, hat ein unabhängiges, hochrangig besetztes Beratungsgremium ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Weiterentwicklung der Plattform fachlich zu begleiten und die Professionalisierung der medizinischen Cannabisversorgung in Deutschland aktiv voranzutreiben. Dem Gremium, das Anfang April 2026 seine Arbeit aufgenommen hat, gehören mit Dr. rer. med. Christiane Neubaur (pharmazeutisch-regulatorische Perspektive), Dr. med. Franjo Grotenhermen (wissenschaftlich-medizinische Perspektive) und Dr. medic Vlad Gavril (ärztliche Praxis&digitale Versorgung) drei ausgewiesene Experten an.

Externe Expertise als Antwort auf einen Markt im Umbruch

Die Gründung erfolgt vor dem Hintergrund aktueller regulatorischer und struktureller Entwicklungen im Markt für medizinisches Cannabis. Diskussionen über strengere Vorgaben für telemedizinische Behandlungen sowie einen teils kontrovers geführten öffentlichen Diskurs zur Thematik verdeutlichen: Die Versorgung steht vor einem grundlegenden Wandel. Gleichzeitig besteht weiterhin ein struktureller Mangel an spezialisierten Ärzt:innen im Bereich Cannabistherapie. Vor diesem Hintergrund setzt MedCanOneStop bewusst auf externe Expertise mit langjähriger Erfahrung, um die nächsteEntwicklungsphase evidenzbasiert und praxisnah zu gestalten – mit dem Anspruch, Versorgungsqualität und Zugänglichkeit gleichermaßen sicherzustellen.

Drei Perspektiven, ein gemeinsames Ziel

Mit der Besetzung des Beratungsgremiums setzt MedCanOneStop bewusst auf drei Persönlichkeiten, die unterschiedliche, sich ergänzende Perspektiven entlang der Versorgungskette abdecken:

Dr. med. Franjo Grotenhermen, Niedergelassener Arzt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) und Gründer der International Association for Cannabinoid Medicines (IACM), gilt als einer der international renommiertesten Experten für Cannabismedizin. Mit über dreißig Jahren Erfahrung in Forschung und klinischer Praxis hat er die Entwicklung der Cannabistherapie in Deutschland maßgeblich geprägt. Im Beratungsgremium wird er sich sowohl um eine solide und hochwertige Qualität der täglichen therapeutischen Arbeit als auch um die kontinuierliche Schulung und Beratung von Ärzt:innen kümmern, um langfristig ein hohes Versorgungsniveau sicherzustellen.\“Viele Aspekte einer Cannabistherapie verlangen eine hohe fachliche Kompetenz der behandelndenÄrztinnen und Ärzte, etwa im Hinblick auf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Kontraindikationen oder rechtliche Rahmenbedingungen, wie bei der Teilnahme am Straßenverkehr. Von meiner langjährigen Erfahrung profitieren sowohl das ärztliche Fachpersonal bei MCOS, das bei Unklarheiten präzise Rückmeldungen erhält, als auch die Patientinnen und Patienten, deren Betreuung auf einem hohen fachlichen Niveau erfolgt. Das ist ein hoher Anspruch und wir arbeiten täglich daran, diesen in die Praxis umzusetzen.\“

Dr. rer. med. Christiane Neubaur, Apothekerin und Geschäftsführerin des Verbands der Cannabisversorgenden Apotheken e.V. (VCA), ergänzt das Gremium um die pharmazeutische und regulatorische Perspektive. Als Vertreterin der Apotheken bringt sie fundierte Expertise zu Qualitätsstandards und berufsrechtlichen Anforderungen ein und vertritt zugleich eine bewusst kritische Position gegenüber telemedizinischen Modellen – eine Perspektive, die integraler Bestandteil des Gremiums ist und dazu beiträgt, Prozesse und Strukturen kontinuierlich zu hinterfragen und im Sinne der Patient:innen weiterzuentwickeln.\“Ich bringe meine pharmazeutische Perspektive ein, damit MedCanOneStop konsequent rechtskonform, seriös und patientenorientiert arbeitet. Digitale Versorgung darf den Zugang erleichtern, aber nicht auf Kosten von Qualität, Verantwortung oder Rechtssicherheit gehen. Dafür braucht es ein Zusammenspiel aus Vor-Ort-Terminen, strukturierten Online-Gesprächen und perspektivisch auch GKV-fähigen Verordnungen.\“

Dr. medic Vlad Gavril steht für die praktische Umsetzung im medizinischen Alltag. Als niedergelassener Arzt, der sowohl in der Vor-Ort-Versorgung als auch telemedizinisch tätig ist, vereint er beide Welten bereits in seiner täglichen Praxis und bringt damit genau die Perspektive ein, auf die das angestrebte hybride Versorgungsmodell von MedCanOneStop abzielt. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie digitale Prozesse Ärzt:innen im Alltag konkret entlasten und gleichzeitig die Versorgung von Patient:innen verbessern können. Für ihn steht fest:\“Nur durch mehr Aufklärung in Sachen Cannabis können wir ein Bewusstsein schaffen, welches der Stigmatisierung von Cannabis entgegenwirkt und endlich Patient:innen den nötigen Schutz bringt.\“

In ihrer Kombination bilden die drei Mitglieder die zentralen Dimensionen der Cannabisversorgung ab: wissenschaftliche Fundierung, pharmazeutische Sorgfalt und praktische Umsetzbarkeit. Gemeinsam begleiten sie MCOS bei der Transformation vom Telemedizin-Anbieter zur hybriden Versorgungsplattform mit dem Ziel, Qualität und Zugänglichkeit nicht als Gegensätze zu behandeln, sondern zusammenzubringen.

Klar definierte Rolle: Strategische Beratung, keine operative Steuerung

Das Gremium unterstützt MedCanOneStop ausdrücklich beratend, die operative Entscheidungshoheit liegt weiterhin beim Unternehmen selbst. Inhaltlich liegt der Fokus vor allem auf zentralen strategischen Fragestellungen, insbesondere bei der Transformation vom reinen Telemedizin-Anbieter hin zu einer offenen, hybriden Infrastruktur aus digitalen und Vor-Ort-Angeboten.

Stärkung des fachlichen Dialogs

Neben der strategischen Beratung soll das Gremium auch die Positionierung von MedCanOneStop im gesundheitspolitischen und regulatorischen Diskurs unterstützen. Die Mitglieder sind in relevanten Fachgremien und Organisationen vertreten und bringen ihre Expertise in den Dialog mit Politik und Öffentlichkeit ein. Damit will MedCanOneStop dazu beitragen, die Diskussion rund um telemedizinische Versorgung und medizinisches Cannabis zu versachlichenund stärker evidenzbasiert zu führen.

Cedric Lehmann, CEO von MedCanOneStop, erklärt, warum MCOS genau jetzt das Gremium ins Leben gerufen hat:\“Die Cannabisversorgung in Deutschland steht vor einer Weggabelung: entweder wird sie durchüberzogene Regulierung praxisfern und damit für Patient:innen unzugänglich oder es gelingt uns als Branche, selbst die richtigen Standards zu setzen. Wir haben uns bewusst für den zweiten Weg entschieden. Das Beratungsgremium ist unser klares Bekenntnis dafür, dass Versorgungsqualität kein Lippenbekenntnis bleibt.\“

Über MedCanOneStop

MedCanOneStop (MCOS) ist eine digitale Infrastruktur- und Informationsplattform für die Versorgung mit medizinischem Cannabis in Deutschland. Das Unternehmen verbindet Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheken entlang des gesamten Versorgungsprozesses und ermöglicht einen strukturierten, digitalen Zugang zur Therapie. Darüber hinaus stellt MCOS ein öffentliches Apothekenverzeichnis bereit. Verifizierten Patient:innen steht zusätzlich Einsicht in Echtzeitbestände und Preisinformationen der gelisteten Apotheken zur Verfügung, damit sie gut informiert in ihre ärztliche Konsultation gehen können.

Mit einem Netzwerk ausüber 500 Apotheken sowie einer sechsstelligen Nutzerbasis arbeitet das 2024 von Cedric Lehmann gegründete Unternehmen daran, die Versorgung mit medizinischem Cannabis effizienter, zugänglicher und qualitativ hochwertiger zu gestalten.

Pressekontakt:

Openers GmbH
FabianGiese
MedCanOneStop@opnrs.com

Original-Contentvon: MedCanOneStop (MCOS GmbH),übermittelt durch news aktuell

Posted by on 7. Mai 2026.

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Categories: Allgemein

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