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Vermieter in der Pflicht / Ferienwohnungen sicher betreiben: Elektronische Armaturen von SCHELL unterstützen Trinkwasserhygiene

 

Ferienwohnungen stehen häufig über Tage oder sogar Wochen leer. Aus hygienischer Sicht kann das problematisch werden: Stagniert Trinkwasser zu lange in den Leitungen, können sich gesundheitsgefährdende Bakterien wie Legionellen in der Trinkwasserinstallation übermäßig vermehren. Besonders in Gebäuden mit dezentralen Trinkwassererwärmern wird dieses Risiko häufig unterschätzt. Vermieter und Betreiber von Ferienunterkünften tragen deshalb Verantwortung für den bestimmungsgemäßen Betrieb der Trinkwasserinstallation. Elektronische Armaturen von SCHELL können dabei helfen, den notwendigen Wasseraustausch auch während längerer Abwesenheitszeiten zuverlässig sicherzustellen.

Wasser ist ein Naturprodukt und nicht unbegrenzt haltbar. Steht es längere Zeit in Leitungen, verändert sich seine Qualität. Bereits nach wenigen Stunden kann Stagnation die Trinkwassergüte beeinträchtigen. Zeiten von über vier Stunden gelten daher schon als kritisch, wenn Wasser zur Zubereitung von Lebensmitteln genutzt wird, besonders für Säuglinge und Schwangere. Wird Wasser länger nicht genutzt, können sich nach etwa 72 Stunden Mikroorganismen stark vermehren, darunter auch Legionellen. Sie kommen natürlicherweise im Wasser vor, können bei starker Vermehrung jedoch ein Gesundheitsrisiko darstellen. Gefährlich wird es vor allem dort, wo Wasser zerstäubt wird, etwa beim Duschen oder Händewaschen. Legionellen vermehren sich besonders bei Temperaturen zwischen 30 °C und 45 °C und können über eingeatmete Wassertröpfchen in die Lunge gelangen.

Legionellenrisiko oft unentdeckt

In vielen Ferienwohnungen kommen dezentrale Trinkwassererwärmer zum Einsatz, etwa Durchfluss- oder Speichersysteme zur Einzelversorgung. Sie gelten für Betreiber oft als unkompliziert, da in der Regel keine verpflichtenden Legionellenprüfungen vorgeschrieben sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass kein hygienisches Risiko besteht.

Zwar sind dezentrale Durchflusserwärmer bei bestimmungsgemäßem Betrieb meist unbedenklich. Bei unregelmäßiger Nutzung, wie sie in Ferienwohnungen typisch ist, ist diese Voraussetzung jedoch nicht immer erfüllt. Untersuchungen zeigen, dass es gerade bei längerer Stagnation in den Leitungen auch bei dezentraler Warmwasserbereitung zu erhöhten Legionellenkonzentrationen kommen kann. Über den Zustand vieler Bestandsanlagen ist zudem wenig bekannt. Denn gemäß § 31 TrinkwV werden nur Großanlagen regelmäßig untersucht. Kleinanlagen und dezentrale Systeme werden meist nur im Verdachtsfall geprüft. Welche Folgen das haben kann, zeigt die LeTriWa-Studie von Robert Koch-Institut und Umweltbundesamt: 43 % der erfassten Erkrankten bzw. Verstorbenen infizierten sich über nicht überwachungspflichtige Anlagen mit Legionellen. Gerade deshalb ist ein proaktives Vorgehen entscheidend. Die Betreiberpflicht gemäß Trinkwasserverordnung liegt eindeutig beim Eigentümer bzw. Vermieter. Er muss sicherstellen, dass in seiner Trinkwasserinstallation keine kritischen Legionellenkonzentrationen entstehen. Das gilt insbesondere für zentrale Bereiche der Installation.

Elektronische Armaturen sorgen automatisch für den notwendigen Wasserwechsel

Eine regelmäßige Nutzung der Trinkwasserinstallation ist entscheidend für den bestimmungsgemäßen Betrieb. Wird Wasser über längere Zeit nicht entnommen, etwa bei Abwesenheit oder Leerstand, kann es zu Stagnation kommen. In solchen Fällen sind gezielte Spülungen notwendig, um die Wasserqualität zu erhalten. Für Vermieter von Ferienwohnungen ist es jedoch kaum möglich, alle Entnahmestellen regelmäßig manuell zu spülen. Eine einfache, aber wirksame Maßnahme ist es, elektronische, berührungslose Armaturen von SCHELL an strategisch wichtigen Stellen zu installieren. Dazu zählen beispielsweise das Gäste-WC oder die Küche am Anfang und Ende der Wohnungsinstallation. Werden diese Armaturen gezielt und regelmäßig gespült, wird automatisch die gesamte Wohnungszuleitung sowie Teile der Hauptleitung durchströmt. Hier können elektronische Armaturen unterstützen, da sie den Wasseraustausch mithilfe automatischer Stagnationsspülungen in festgelegten Intervallen übernehmen. Sinnvoll ist etwa eine Einstellung\“72 Stunden nach letzter Nutzung\“. So erfolgen nur die hygienisch notwendigen Spülungen, wenn die Wohnung länger nicht genutzt wird.

Für Küchen bietet SCHELL beispielsweise die hybride Armatur GRANDIS E. Sie lässt sich sowohl über einen Einhebelmischer als auch berührungslos per Infrarotsensor bedienen und führt in festgelegten Intervallen Hygienespülungen durch. Auch im Badezimmer tragen elektronische Waschtisch-Armaturen von SCHELL dazu bei, die Trinkwassergüte insbesondere bei längeren Leerständen zu erhalten. Automatische Stagnationsspülungen unterstützen den notwendigen Wasseraustausch in den Leitungen. Elektronische Armaturen erhöhen zudem den Komfort im Alltag und machen die Wohnung für Mieter oder Gäste attraktiver. Gleichzeitig steigern sie den Wert der Immobilie, ohne dass dafür hohe Investitionen notwendig sind.

Werden mehrere elektronische Armaturen im Gebäude eingesetzt, lassen sie sich zusätzlich über das SCHELL Wassermanagement-System SWS beziehungsweise SMART.SWS vernetzen. Betreiber können Spülintervalle zentral steuern und dokumentieren. Das erhöht die Betriebssicherheit und macht den Betrieb der Trinkwasserinstallation insgesamt effizienter und wirtschaftlicher.

Wasseraustausch auch bei Leerstand sicherstellen

Ferienwohnungen stellen besondere Anforderungen an den Betrieb von Trinkwasserinstallationen. Leerstand lässt sich oft nicht vermeiden. Der regelmäßige Wasseraustausch bleibt dennoch entscheidend für die Trinkwasserqualität. Die Betreiberpflichten gemäß Trinkwasserverordnung liegen beim Eigentümer bzw. Vermieter. Sie sind verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um Stagnation zu vermeiden und die Trinkwassergüte zu sichern. Elektronische Armaturen von SCHELL mit automatischen Stagnationsspülungen bieten dafür eine praktikable Lösung. Sie ermöglichen einen zuverlässigen Betrieb auch bei schwankender Nutzung. Gleichzeitig erhöhen sie den Komfort und steigern die Attraktivität der Wohnung. Auch der Immobilienwert kann profitieren, bei überschaubarem Investitionsaufwand.

Pressekontakt:

SCHELL GmbH&Co. KG
Birgit Munz
02761 – 8920
birgit.munz@schell.eu

Original-Content von: SCHELL GmbH&Co. KG,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. März 2026.

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Categories: Allgemein

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