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Vermögensaufbau der nächsten Generation: Warum es sich lohnt, jetzt in innovative Startups zu investieren

Startups brauchen allen voran Kapital: Das finden sie in ihrer frühen Phase aber nicht nur ausschließlich bei Banken oder anderen großen Institutionellen, sondern auch bei VCs, PE-Firmen und zumindest indirekt bei ganz gewöhnlichen Anlegern. Für die sind Startups potenziell eine attraktive Renditechance – aber wie so oft, bringt eine potenziell hohe Rendite natürlich auch ein ebenso hohes Risiko mit sich.

Startup-Investitionen in Deutschland – etwas komplizierter, aber möglich

In die breiten Weltmärkte mit ihren öffentlich gehandelten Unternehmen zu investieren ist heute in Anbetracht von unzähligen ETF-Möglichkeiten nicht mehr sonderlich schwierig. Beim Vermögensaufbau spielen Aktien, insbesondere diversifiziert in breit aufgestellten ETFs, deshalb eine Schlüsselrolle. Während Anleger zum aktuellen Zeitpunkt gespannt in Richtung der Gespräche zwischen den USA und dem Iran schauen, denn diegeopolitischen Verwerfungen machten sich zuletzt auch im Depot bemerkbar, gibt es neben klassisch öffentlich gehandelten Aktien aber auch noch weitere Anlagevehikel.

Startups werden, wird ausschließlich in ETFs investiert, nämlich nahezu gar nicht berücksichtigt. Diese\“jungen\“Unternehmen befinden sich noch nicht an der Börse, folglich ist eine Investition in diese weitaus komplizierter und mit mehr Aufwand verbunden. Trotzdem schlummern, auch in Deutschland, echte Schätze abseits der Börse. Als aktuellwertvollstes Startup gilt beispielsweise das Münchener Unternehmen Celonis, das bei der letzten Finanzierungsrunde einen Wert von etwa 13 Milliarden US-Dollar zugesprochen bekam. Als zweitwertvollstes Startup, ebenfalls nicht an der Börse gelistet, gilt der Neobroker Trade Republic, dessen Marktwert sich in vergleichbaren Sphären bewegt.

Startups als Renditechance und zur Diversifizierung nutzen

In vielversprechende Startups investieren kann insbesondere zum aktuellen Zeitpunkt, wo sich die meisten Indizes in der Nähe ihres Allzeithochs befinden oder dies jüngst erklimmt haben, attraktiv sein. Startups haben eine ganz eigene Dynamik, die nicht strikt an die Bewegungen der weltweiten Börsen gekoppelt ist. Der Fokus liegt dabei natürlich immer auf Innovation, Wachstum und Skalierbarkeit. Ebenfalls typisch für Startups ist, dass diese in ihren jungen Jahren oftmals noch keine Gewinne erwirtschaften. Sie sind also auf Anlegergeld angewiesen, um konsequent weiter zu wachsen und zu skalieren.

Viele der Startups sind außerdem in neuen Märkten rund um Künstliche Intelligenz, Robotik, nachhaltige Technologien und der Digitalisierung tätig. Mit einer Investition könnten Anleger sich also proaktiv an solchen Zukunftsmärkten beteiligen. Das allein garantiert natürlich keine Rendite und keinen nachhaltigen Erfolg. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich nicht jedes Startup zu einem nachhaltig gesunden, großen und rentablen Unternehmen entwickeln kann. Anleger müssen sich daher auch bewusst sein, dass sie die möglicherweise hohe Rendite ebenso mit einem hohen übernommenen Risikobezahlen.

Gerade deshalb ist die Diversifikation besonders wichtig: Wer in Startups investieren möchte, sollte sich vorab überlegen, wie viel des eigenen Kapitals und Vermögens tatsächlich in diese Investitionen allokiert wird. Denkbar sind beispielsweise 3, 5 oder 10 % des Gesamtportfolios – je nachdem, wie viel Risiko man selbst tragen möchte. Geduld und ein langer Anlagehorizont sind dabei immer gefragt. Schon allein deshalb, weil das Kapital strikter gebunden ist und sich nicht so einfach oder flexibel wie an öffentlich gehandelten Börsen abziehen lässt.

Posted by on 23. April 2026.

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Categories: Allgemein

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