Verborgene Schwachstelle im Konstruktionsprozess

Verborgene Fehlerquellen in der Konstruktion
Technische Produkte müssen heute präzise, zuverlässig und effizient herstellbar sein. Damit das gelingt, kommt es auch auf die korrekte Definition von Form- und Lagetoleranzen an. Diese Toleranzen legen fest, wie stark ein Bauteil von der idealen geometrischen Form oder Position abweichen darf, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Toleranzen sind ein zentraler Bestandteil technischer Zeichnungen und 3D-Modelle. Doch in vielen Unternehmen werden sie noch manuell geprüft oder nicht vollständig dokumentiert. Das kann zu Missverständnissen, Verzögerungen und erhöhtem Ausschuss in der Fertigung führen.
Sicherheit durch frühe Toleranzprüfung
Eine automatisierte Prüfung der Toleranzen bereits in der Konstruktionsphase stellt sicher, dass alle Vorgaben korrekt erfüllt sind, bevor das Bauteil in die Produktion geht. Durch diese Prüfung lassen sich Fehler frühzeitig vermeiden und die Prozesssicherheit erhöhen. Die vollständige und nachvollziehbare Dokumentation vereinfacht zudem die Arbeit in der Qualitätssicherung. Einheitliche Vorgaben fördern die Abstimmung zwischen Konstruktion und Fertigung. Die Voraussetzung dafür ist ein strukturierter Prüfprozess, der die Konstruktionsdaten vollständig und normgerecht dokumentiert.So wird sichergestellt, dass technische Vorgaben im weiteren Verlauf korrekt umgesetzt werden können.
Digitale Unterstützung für effiziente Prüfprozesse
Ein durchgängiger Prüfprozess benötigt digitale Werkzeuge, die in den Konstruktionsalltag integriert sind. Eine solche Lösung bietet Creo Parametric mit dem integrierten GD&T Advisor. Diese CAD-Software ermöglicht es, Toleranzen direkt im Modell zu definieren, automatisch zu prüfen und vollständig zu dokumentieren. Fehlerhafte oder fehlende Angaben erkennt das System frühzeitig, sodass Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung auf dieselbe geprüfte Datenbasis zugreifen können. Das schafft Klarheit im gesamten Projektverlauf, reduziert manuelle Korrekturen und stärkt die Sicherheit bei technischen Entscheidungen. Prüfstatus und Toleranzangaben lassen sich revisionssicher speichern und bei Bedarf nachvollziehen. So entstehen zuverlässige Abläufe und eine konsistente Grundlage für alle Beteiligten.
Fazit: Automatisierte Toleranzprüfung im CAD sichert Qualität, beschleunigt Prozesse und reduziert Fehlerquellen in der Konstruktion und Dokumentation.
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