Trotz Krise bietet der Freistaat gute Beschäftigungschancen / Brossardt:\“Hohe Arbeitskosten sind massives Investitionshemmnis\“

Die Investitionsschwäche und der Arbeitsplatzabbau sind aber laut vbw nicht allein auf hohe Energiepreise und überbordende Bürokratie zurückzuführen, sondern auch auf die aus dem Ruder laufenden Arbeitskosten.\“Stetig steigende Entgelte und Sozialversicherungskosten sind gefährlich für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und entziehen den Unternehmen die Basis für neue Investitionen. So sind allein in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie, einem Kernbereich der bayerischen Wirtschaft, seit dem Beschäftigungshöchststand Anfang 2024 über 40.000 Arbeitsplätze verloren gegangen und wir befürchten weitere Arbeitsplatzverluste in 2026. Wir müssen in der im Herbst beginnenden Tarifrunde Maß halten. Den Kampf um Weltmarktanteile werden wir ohne Produktivitätssteigerungen und mit rasant steigenden Lohnzusatzkosten nicht gewinnen können\“, betont Brossardt.
Um langfristig wieder auf einen Wachstumspfad zu kommen, muss laut vbw wieder mehr gearbeitet werden. Zusätzliche Steuereinnahmen und Sicherheit der Arbeitsplätze wird es ohne Erhöhung des Arbeitsvolumens nicht geben.\“Diese ist ein wichtiger Hebel, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und damit auch unsere Wirtschaftskraft zu stärken. Die Erhöhung der Wochenarbeitszeit, der Entfall eines Urlaubstags oder die Umwandlung der weit verbreiteten Teilzeit in vollzeitnahe Beschäftigung sind alles denkbare Möglichkeiten, um unser Ziel zu erreichen. Dazu gehört es auch, endlich von einer Tageshöchstarbeitszeit auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umzustellen, so wie es die europäische Arbeitszeitrichtlinie vorsieht und die Koalition im Koalitionsvertrag verspochen hat\“, erklärt Brossardt abschließend.
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