Stark erhöhte Sterbefallzahlen während der Hitzewelle Ende des 2. Quartals 2026 / Sterbefallzahlen in der letzten Juniwoche 32 %über dem Vergleichswert der Vorjahre

Auswirkung der Hitzewelle zeigte sich auch in anderen europäischen Ländern
Das EuroMOMO-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zurÜbersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung unvollständiger Meldungen und eines eigenen Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein. Im 2. Quartal 2026 wurden dort in mehreren europäischen Ländern ebenfalls während der Hitzewelle Ende Juni größere Abweichungen von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt. So wird dort aktuell insbesondere für Frankreich und für Belgien eine sehr hohe Übersterblichkeit (\“very high excess\“) in der letzten Juniwoche ausgewiesen. Auch zahlreiche andere Länder weisen zumindest eine leichte (\“low excess\“) oder moderateÜbersterblichkeit (\“moderate excess\“) auf.
Die Einordnung der letzten Juniwoche durch EuroMOMO ist derzeit noch mit Unsicherheiten behaftet, da die Hochrechnungen zum Teil noch auf sehr unvollständigen Sterbefallmeldungen beruhen. Mit der Vervollständigung der Daten in den kommenden Wochen wird sich das tatsächliche Ausmaß der Auswirkungen der vergangenen Hitzewelle auf die Sterblichkeit schrittweise genauer bestimmen lassen.
Weitere Informationen:
Die aktuelle Auswertung der Sterbefallzahlen mit Daten nach Tagen, Wochen und Monaten sowie methodische Informationen finden Sie auf der Themenseite\“Sterbefälle und Lebenserwartung\“. Ausführlichere Untersuchungen zum Kontext von Hitze und Sterblichkeit bietet auch das Robert Koch-Institut in seinem Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
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