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Spitzengespräch der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland und der Evangelischen Kirche in Deutschland / Theologisches Gesprächüber Religionsunterricht und zukünftige Zusammenarbeit

 

Hannover (5. Juni 2026). Beim zweitägigen Spitzengespräch zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD), das von der EKD-Ratsvorsitzenden Bischöfin Kirsten Fehrs und Metropolit Augoustinos geleitet wurde, berichteten die Delegationen über aktuelle Entwicklungen in ihren Kirchen. Sie beriefen eine gemeinsame Arbeitsgruppe ein, die eine Handreichung mit ökumenisch ausgerichteten Unterrichtsentwürfen zum Thema „Christlich bilden, ökumenisch lernen. Die orthodoxe Ikone und das Evangelische Gesangbuch“ erarbeiten soll.

Im theologischen Dialog, den EKD-Auslandsbischof Frank Kopania moderierte, stand am zweiten Tag der„Religionsunterricht in ökumenischer Perspektive“ im Fokus. Bei dem Treffen in Hamburg, das heute endete, gaben Dr. Yauhenia Danilovich (Wien) und Prof. Dr. Henrik Simokoki (Berlin) inhaltliche Impulse zum Thema.

Metropolit Augoustinos betonte:„Die großen Fragen unserer Zeit – von gesellschaftlicher Spaltung bis hin zur Sinnsuche junger Menschen – verlangen nach gemeinsamem Handeln. Im Bereich der religiösen Bildung und des Religionsunterrichts können wir nur dann ökumenisch überzeugen, wenn wir unsere jeweiligen theologischen Traditionen einbringen und gleichzeitig eine gemeinsame Sprache finden für die Herausforderungen von heute.“

Die EKD-Ratsvorsitzende, Bischöfin Kirsten Fehrs, ergänzte: „Religiöse Bildung bleibt ein zentrales Feld ökumenischer Zusammenarbeit, weil sie junge Menschen befähigt, sich in einer vielfältigen Welt orientieren zu können. Unsere Kirchen gewinnen gerade durch den ökumenischen Austausch neue Kraftquellen – sei es für den Religionsunterricht, für kirchliche Bildungsarbeit oder für den Dialog mit der Gesellschaft. Deshalb ist die Schwerpunktsetzung auf dieses Thema auch für die kommenden Jahre hochaktuell.“

Die Begegnung schloss mit einen Reisesegen ab, den Bischof Frank Kopania spendete.

Bei der nächsten Dialogbegegnung im „Tübingen II.2“ wollen die Vertreter der EKD und der OBKD sich mit dem Thema „Ehe und Familie“ befassen.

Pressekontakt:

Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
Pressestelle
Stabsstelle Kommunikation
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 – 2796 – 269
E-Mail: presse@ekd.de

Original-Contentvon: EKD – Evangelische Kirche in Deutschland,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 5. Juni 2026.

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Categories: Allgemein

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