Spitzengespräch der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland und der Evangelischen Kirche in Deutschland / Theologisches Gesprächüber Religionsunterricht und zukünftige Zusammenarbeit

Im theologischen Dialog, den EKD-Auslandsbischof Frank Kopania moderierte, stand am zweiten Tag der„Religionsunterricht in ökumenischer Perspektive“ im Fokus. Bei dem Treffen in Hamburg, das heute endete, gaben Dr. Yauhenia Danilovich (Wien) und Prof. Dr. Henrik Simokoki (Berlin) inhaltliche Impulse zum Thema.
Metropolit Augoustinos betonte:„Die großen Fragen unserer Zeit – von gesellschaftlicher Spaltung bis hin zur Sinnsuche junger Menschen – verlangen nach gemeinsamem Handeln. Im Bereich der religiösen Bildung und des Religionsunterrichts können wir nur dann ökumenisch überzeugen, wenn wir unsere jeweiligen theologischen Traditionen einbringen und gleichzeitig eine gemeinsame Sprache finden für die Herausforderungen von heute.“
Die EKD-Ratsvorsitzende, Bischöfin Kirsten Fehrs, ergänzte: „Religiöse Bildung bleibt ein zentrales Feld ökumenischer Zusammenarbeit, weil sie junge Menschen befähigt, sich in einer vielfältigen Welt orientieren zu können. Unsere Kirchen gewinnen gerade durch den ökumenischen Austausch neue Kraftquellen – sei es für den Religionsunterricht, für kirchliche Bildungsarbeit oder für den Dialog mit der Gesellschaft. Deshalb ist die Schwerpunktsetzung auf dieses Thema auch für die kommenden Jahre hochaktuell.“
Die Begegnung schloss mit einen Reisesegen ab, den Bischof Frank Kopania spendete.
Bei der nächsten Dialogbegegnung im „Tübingen II.2“ wollen die Vertreter der EKD und der OBKD sich mit dem Thema „Ehe und Familie“ befassen.
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