So wird Licht in Szene gesetzt

Mit Lichtmanagementsystemen lassen sich vordefinierte Lichtszenen und Beleuchtungseffekte für die jeweilige Tätigkeit realisieren. Höhere Beleuchtungsstärken, etwa für die Reinigung, werden per Knopfdruck, Schalter oder Taster abgerufen. Dabei sind die Leuchten in Gruppen organisiert und können im „Team“ agieren.
An veränderte Umgebungen anpassbar
Bei der Umwidmung von Industriebereichen oder neuen Dekorationen im Schaufenster bieten Lichtsteuerungen die nötige Flexibilität. Verschiedene Helligkeiten, Lichtfarben oder direktes und indirektes Licht in wechselnden Kombinationen ermöglichen eine Vielzahl von Settings mit ein und demselben Beleuchtungssystem. Lichtszenen können leicht den jeweiligen Anforderungen entsprechend konfiguriert werden. Häufig wird dafür eine einzeln adressierbare Schnittstelle wie DALI oder Zigbee genutzt. Änderungen übernimmt am besten geschultes Fachpersonal – auch aus der Ferne über die Cloud. Denn weniger Anfahrten reduzieren den CO2-Fußabdruck.
Planung bringt Mehrwert
Lichtsteuerung schafft Komfort und bietet wirtschaftliche Vorteile. Denn moderne Beleuchtungslösungen unterstützen Arbeitsprozesse und steigern die Aufenthaltsqualität. In die Planung eines Lichtmanagementsystems sollten möglichst früh alle Beteiligten eingebunden werden: Licht- und Elektroplaner, Elektroinstallateur, Bauherr oder Betreiber, Energieberater und gegebenenfalls auch der Architekt. Damit werden alle Komponenten optimal eingesetzt, und das System hat den größtmöglichen Nutzen.
Klar benennen und mühelos bedienen
Touchpanels, Taster oder Apps sorgen dafür, dass Szenen schnell und nachvollziehbar abrufbar sind. Bedienoberflächen müssen Einstellungen wie „Vortrag“, „Video-Call“ oder „Besprechung“ eindeutig benennen, damit Mitarbeiter, Besucher oder Facility-Teams sich schnell zurechtfinden. Lichttechnische Beschriftungen, wie Lux- und Kelvin-Werte, helfen den Nutzern kaum weiter.
Lichtsteuerung– Teil der Gebäudelogik
Lichtmanagementsysteme vernetzen Leuchten, Sensoren und Bedienelemente. Sie reagieren auf Tageslicht, Präsenz oder definierte Zeitpläne und schaffen damit eine dynamische, energieeffiziente Beleuchtung. Lichtsteuerung kann auch in ein Gebäudemanagementsystem (Building Management System, kurz BMS) eingebunden werden. Dann arbeitet sie zum Beispiel sinnvoll mit der Jalousiesteuerung zusammen. Für Bauherren entsteht ein System, das langfristig flexibel bleibt und auch zukünftige Anforderungen erfüllen kann.
Mehrüber die Vorteile und den Nutzen von Lichtmanagement erfahren Sie im Heft licht.wissen 12 „Lichtmanagement“ der ZVEI-Brancheninitiative licht.de.
Freier Download: www.licht.de/lichtwissen12
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