Sachsen-Anhalts Innenministerin Zieschang in Sorge wegen Schnell-Radikalisierung durch Social Media

Als abschreckendes Beispiel nannte sie ein von Anhängern des Islamischen Staats verbreitetes Foto, das zum Einsatz von Autos als Waffe gegen Menschen aufruft.\“Wenn so etwas tausende Menschen erreicht, kann man womöglich auch einen finden, der sich zu einer Nachahmungstat motivieren lässt\“, sagte Zieschang.
Als wachsendes Problem in Sachsen-Anhalt bezeichnete Zieschang rechtsextreme Gewalt.\“Das sind lose strukturierte Gruppen, die sich teils nurüber soziale Medien organisieren. Das macht es schwierig für die Polizei\“, sagte die Ministerin.\“Auffällig ist, dass einige Gruppen optisch Anleihe bei den Baseballschlägerjahren nehmen, zum Beispiel durch Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln.\“
Anders als in den Jahren nach der Wiedervereinigung bekämen solche Gruppen aber heute keinen positiven Widerhall, sagte Zieschang.\“Es gibt keine gesellschaftspolitische Akzeptanz für Gewalt.\“Störaktionen gegen CSD-Aufzüge seien daher rückläufig.
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