Rohrreinigung Tübingen ohne Chemie: DWA-zertifizierter Betrieb setzt auf Hochdruck und Kameratechnik

Erst schauen, dann reinigen
Vor der Reinigung steht eine Diagnose vor Ort. Dafür kommen HD-Kamerasysteme mit Aufzeichnung zum Einsatz, die den Zustand der Leitung sichtbar machen: Ablagerungen, Wurzeleinwüchse, Risse, Leckagen und Materialschäden. Erst danach entscheidet sich, welches Verfahren passt. Zum Einsatz kommen Hochdruckspülgeräte, elektrische Spiralenund Spezialfräsen wie der Picote Mini Multi-Cutter.
Der Aufwand hat einen praktischen Grund. Eine Verstopfung, die nach wenigen Monaten zurückkehrt, wurde nicht beseitigt, sondern nur verschoben. Ob Fett, Wurzeleinwuchs oder ein tatsächlicher Rohrschaden dahintersteckt, lässt sich ohne Kamerabefund kaum sicher sagen.
Tübinger Altstadt verlangt angepassten Druck
Besonderes Augenmaß erfordert die Tübinger Altstadt: enge Treppenhäuser, gemauerte Hausanschlüsse, verschachtelte Hinterhöfe und Leitungen, die teilweise noch aus den 1920er Jahren stammen. Volle Hochdruckspülung ist dort oft nicht das Mittel der Wahl, weil zu hoher Druck Bestandsleitungen aus Steinzeug oder Guss beschädigen kann. Gearbeitet wird deshalb mit angepasstem Druck, Spirale und vorheriger Kamerakontrolle. In jüngeren Stadtteilen wie Wanne, Waldhäuser oder Lustnau geht es dagegen meist um Standardverstopfungen in Kunststoffleitungen.
DWA-Zertifizierung und grabenlose Sanierung
Der Betrieb ist DWA-zertifiziert und seitüber elf Jahren in der Region tätig. Die DWA, die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall, gibt das in Deutschland maßgebliche technische Regelwerk für Abwasseranlagen heraus. Kamerabefunde werden aufgezeichnet und dokumentiert, unter anderem für Hausverwaltungen und Kommunen.
Bei Schäden bleibt der Bagger in vielen Fällen stehen. Für die Sanierung kommen grabenlose Verfahren wie CIPP-Lining und Spray-Liner-Beschichtung zum Einsatz. Das beschädigte Rohr wird dabei gereinigt und von innen mit Epoxidharz beschichtet, statt es freizulegen und auszutauschen. Aufgraben entfällt.
Notdienst und Preise
Der Notfalldienst ist an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr erreichbar. Tübinger Stadtteile erreicht der Betrieb vom benachbarten Mössingen aus in der Regel innerhalb von 20 bis 30 Minuten. Vor Arbeitsbeginn erhalten Kunden einen Kostenvoranschlag, versteckte Kosten entstehen nicht.
Zum Kundenkreis zählen Privathaushalte mit akuten Verstopfungen in Bad, Küche oder Keller, Gastronomie, Praxen und Universitätsbetriebe mit angepassten Servicezeiten sowie Hausverwaltungen, Studentenwohnanlagen und Bauträger mit regelmäßigem Wartungs- und Inspektionsbedarf.
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