Rheinmetall am Gemeinschaftsstand der Industrie 4.0: Robotik und teleoperiertes Fahren auf der Hannover Messe erlebbar

Die Tochterfirmen Rheinmetall Technology Center und Yardstick Robotics präsentieren auf dem Gemeinschaftsstand der Industrie 4.0:
– einen Fahrstand zur Live-Teleoperation eines Fahrzeugs in Düsseldorf und eines Logistikfahrzeugs auf dem Messegelänge, das Kontrollzentrum als digitales Herzstück der Teleoperation und weitere digitale Lösungen,
– den kollaborativen Roboter: „YARO Cobot“ – einen speziell entwickelten und extrem robusten Roboter für den zuverlässigen Einsatz in rauen, unstrukturierten Außenumgebungen.
Teleoperation bietet genau dort mehr Sicherheit und Flexibilität, wo automatisierte Systeme an ihre Grenzen stoßen, beispielsweise bei anspruchsvollen Verkehrssituationen oder in komplexen Umgebungen. Menschen können genau in diesen Augenblicken sicher eingreifen, selbst über größere Entfernungen hinweg. Die durch das Rheinmetall Technology Center und MIRA GmbH entwickelte Lösung ist in der Logistik, städtischem öffentlichem Nahverkehr und Sonderanwendungen einsetzbar und ergänzt Automatisierung durch eine menschliche Kontrolle.
Im Projekt„POQUASIA – Postquantum secure generic IoT application” wurde dafür eine skalierbare, echtzeitfähige und generische Internet of Things (IoT)-Plattform entwickelt und erfolgreich erprobt. Auf dem Messestand erleben Besucher, wie Fahrzeuge von Hannover aus in Düsseldorf ferngesteuert fahren und im Außenbereich der Messe wird Rheinmetall in Kooperation mit der Götting KG einen MAFI-Truck steuern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert und unterstützt die europäische IPCEI-CIS-Initiative zur Realisierung eines einzigartigen Multi-Provider Cloud-Edge Continuums.
Die YardStick Robotics GmbH ist ein Hersteller im Bereich KI-gestützter Robotiklösungen für extreme, unstrukturierte, unvorhersehbare Umgebungen. Die spezialisierten robotischen Systeme „YARO Cobot“ werden für härteste Einsätze entwickelt – also Roboter für die „dull, dirty&dangerous“-Tätigkeiten. So arbeitet YardStick Robotics gegenwärtig an jeglichen Lösungen von der Tiefsee bis perspektivisch hin zu extraterrestrischen Missionen. Der Fokus liegt überdies getreu des Mottos der „Robots for the World`s toughest Jobs“ auf der sicheren Automatisierung von Industrien, die bis jetzt keinen Zugriff auf solche Robotiklösungen hatten.
Im Rahmen des BMWE-geförderten Projekts RoX zeigt YardStick Robotics am Beispiel einer KI-gestützten WerkstückInspektion, wie mit Hilfe von einfachen Einlern-Algorithmen ein Bahnplanungsservice angebunden wird. So können Endanwender eingelernte Roboterbahnen optimieren lassen und wieder in ihre Anwendung übernehmen, sodass Roboter auch für Nicht-Experten nutzbar werden. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts RoX steht ein föderiertes Ökosystem, in dem Daten, Services und Komponenten digital beschrieben, ausgetauscht und kombiniert werden können, um Endanwendern günstigere und flexiblereLösungen zu bieten.
Die Basis hierfür ist eine vertrauenswürdige, souveräne Infrastruktur. Sie regelt transparent, welcher Partner wann Zugriff auf welche Informationen erhält. Dadurch werden Daten verfügbar, die sich bisher nur schwer teilen ließen. Das Spektrum reicht von Anlageninformationen (wie Robotern, Endeffektoren und Sensoren) über Werkstückdaten bis hin zu Live-Daten aus dem Fertigungsprozess. Auch Softwarekomponenten sind integriert – von einfachen Treibern über KI-Fähigkeiten bis zu Komplettlösungen. Auf dieser Basis lassen sich KI-gestützte Robotikanwendungen einfach entwickeln, erweitern und intelligent betreiben.
Auf dem Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0 werden vielfältige Lösungen der Industrie präsentiert, die einen relevanten Beitrag zur Digitalen Transformation leisten können. Der Gemeinschaftsstand vereint drei Themenbereiche: Manufacturing-X zeigt konkrete Anwendungen, die Wertschöpfungsketten wettbewerbsfähiger, resilienter und nachhaltiger machen. Die aus IPCEI-Cloud entstandene
8ra-Initiative präsentiert Konzepte und Technologien, die ein einzigartiges Multi-Provider Cloud-Edge Continuum realisieren werden. Und im Bereich Mobilität der Zukunft demonstrieren visionäre Projekte, wie die Blaupause zu Datenökosystemen aus der Fertigungsindustrie auch die Mobilität transformiert.Die datenbasierte Industrie der Zukunft verspricht schier unbegrenzte neue Chancen.
Die Hannover Messe ist vom 20. bis 24. April 2026 täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Messestand (Halle 13, Stand C24).
Mehr Informationen zur Hannover Messe auf: www.hannovermesse.de
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