Reederei Norden-Frisia eröffnet\“Inselsicht\“

Mit einer Investition von dreizehn Millionen Euro hat die Reederei im Herzen Norddeichs ein architektonisch anspruchsvolles Gebäude geschaffen, das sich in das touristische Umfeld des Küstenortes einfügt und zugleich neue Akzente setzt. Durch die Verbindung unterschiedlicher Nutzungen stärkt die\“Inselsicht\“Norddeich als Forschungs-, Arbeits-, Einkaufs-, Urlaubs- und Wohnstandort.
\“Wir investieren dort, wo wir zu Hause sind. Die‚Inselsicht ist ein klares Bekenntnis der Frisia zu Norddeich als Standort, nicht nur als Fährhafen, sondern als Ort zum Arbeiten, Einkaufen, Forschen und Wohnen\“, sagte Frisia-Vorstand Carl-Ulfert Stegmann.\“Uns war wichtig, an dieser zentralen Stelle nicht einfach Fläche zu schaffen, sondern ein Gebäude, das dem Ort gestalterisch gerecht wird und über Jahrzehnte trägt. Dass die Forschungsstelle Küste hier ihr neues Zuhause gefunden hat, freut uns besonders: Ihre Arbeit für den Küstenschutz hat für diese Region eine besonders große Bedeutung und sie passt zum Selbstverständnis eines Unternehmens, das seit über 150 Jahren vom Verhältnis über Küste und Meer lebt.\“
Die Forschungsstelle Küste des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erhält moderne Arbeits- und Forschungsbedingungen in unmittelbarer Nähe zur Nordseeküste.
Ministerpräsident Olaf Lies würdigte die Zusammenarbeit zwischen dem Land Niedersachsen und der Reederei Norden-Frisia:\“Die Planungen für diesen Standort begleiten mich bereits seit vielen Jahren. Umso mehr freue ich mich, dass die Reederei Norden-Frisia und der NLWKN dieses Projekt erfolgreich umgesetzt haben. Damit ist es gelungen, einen wichtigen Standort des Landes in Norddeich langfristig zu sichern und der ForschungsstelleKüste eine verlässliche Perspektive zu geben. Mit der Inselsicht entsteht ein Ort, an dem Zukunft für unsere Küste gestaltet wird. Hier werden Wissen, Forschung und Praxis zusammengeführt, um den Schutz unserer Küste und den Umgang mit den Folgen des Klimawandels weiter zu stärken. Das ist eine Investition in Wissenschaft, Sicherheit und die Zukunft Niedersachsens.\“
Umweltminister Christian Meyer betonte die Bedeutung der neuen Räumlichkeiten für die Arbeit des NLWKN:\“Die Forschungsstelle Küste erhält in der ‚Inselsicht optimale und moderne Arbeitsbedingungen für ihre anspruchsvollen wissenschaftlichen Aufgaben. Ihre Forschung zu Wasserständen, Strömungen und Sedimentbewegungen ist eine wesentliche Grundlage für einen wirksamen und zukunftsfähigen Küstenschutz. Es freut mich sehr, dass die neuen Räumlichkeiten
hervorragende Voraussetzungen bieten, um diese wichtige Arbeit weiterzuentwickeln und somit die Menschen an der niedersächsischen Nordseeküste bestmöglich zu schützen.\“
Mit der\“Inselsicht\“ist ein vielseitig genutzter Gebäudekomplex entstanden, der wissenschaftliche Arbeit, wirtschaftliche Entwicklung, touristische Angebote und zusätzlichen Wohnraum miteinander verbindet und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung Norddeichs leistet.
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