IINews



« | »

Rüstungsbeschaffung hat sich verbessert, sind aber noch nicht am Ziel / Brossardt:\“Kulturellen Wandel weiter vorantreiben\“

 

Vor dem Hintergrund der internationalen Bedrohungssituation muss die Bundeswehr ihre Verteidigungsfähigkeit schnell erhöhen. Darauf weist die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. auf dem Kongress\“Reform der Rüstungsbeschaffung\“hin und betont, dass der Beschleunigung der Rüstungsbeschaffung dabei eine entscheidende Bedeutung zukommt.

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt:\“Zu Beginn der Zeitenwende war bei der Rüstungsbeschaffung spürbar Sand im Getriebe. Inzwischen hat sich die Situation deutlich verbessert. Trotzdem sind wir noch lange nicht am Ziel. Wir müssen weiter kräftig daran arbeiten, Rüstungsgüter schneller und unbürokratischer zu beschaffen.\“

Das vom Bundestag im Januar 2026 beschlossene Planungs- und Beschaffungsbeschleunigungsgesetz enthält laut vbw viele sinnvolle Maßnahmen.\“Zusätzlich wäre allerdings eine Erhöhung des seit Jahrzehnten unveränderten Schwellenwerts der 25-Millionen-Vorlage wünschenswert gewesen. Diese ist ein erheblicher Bremsklotz\“, so Brossardt.

Damit das neue Gesetz seine Wirkung voll entfalten kann, sind laut vbw weitere Anstrengungen notwendig:\“Die Beschaffungsbehörde in Koblenz muss die neuen Spielräume jetzt mutig nutzen. Sie muss ihren kulturellen Wandel entschlossen vorantreiben. Zudem warten wir mit Spannung auf die von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius für Mai angekündigte Strukturreform für das Beschaffungsamt\“, betont Brossardt.

Bei der Rüstungsbeschaffung steht nicht allein die Geschwindigkeit im Fokus, sondern es geht auch darum, in den richtigen Mix zu investieren – aus traditionellen und innovativen Rüstungsgütern. Nur so lassen sich laut vbw die Fähigkeitslücken der Bundeswehr zügig schließen. In diesem Zusammenhang betont Brossardt die führende Rolle des Freistaats:\“Bayerns Wehrtechniksektor ist nicht nur der größte in der Bundesrepublik. Er ist zudem hochleistungsfähig und technologisch führend.\“vbw Schätzungen zufolge sind in Bayern auf diesem Feld rund 200 Firmen tätig mit etwa 50.000 Beschäftigten. Sie erwirtschaften eine Wertschöpfung von 9,5 Milliarden Euro pro Jahr – Tendenz: stark wachsend.

Eine kraftvolle Beschaffungsoffensive ist für die vbw deshalb nicht nur eine Chance für die Rüstungsindustrie, sondern bietet auch attraktive Möglichkeiten für die gesamte bayerische Wirtschaft. Die vbw engagiert sich aus diesem Grund stark dabei, interessierte Mitgliedsunternehmen aus anderen Sektoren beim Einstieg in die Verteidigungswirtschaft zu unterstützen.

Pressekontakt:

Tobias Rademacher, +49 (0) 89-551 78-399, tobias.rademacher@vbw-bayern.de

Original-Content von: vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 11. Februar 2026.

Tags: , , , , ,

Categories: Allgemein

No Responses Yet

You must be logged in to post a comment.

« | »




Neueste Beiträge


Seiten



fabino - News von Erzeugern und Herstellern von Lebensmitteln, Getränken und Zutaten