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PV-Prüfung: Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit durch Infrarot-Thermografie stärken

 

Photovoltaikanlagen sind für einen langlebigen und wartungsarmen Betrieb bekannt. Doch keine Technik ist perfekt: Auch kleine, unauffällige Defekte können in zunehmenden Leistungseinbußen oder Sicherheitsrisiken münden. Ob Neuabnahme, Wartungsplan oder konkrete Schadensanalyse: Der Gefahr von Ineffizienzen oder gar Brandrisiken können Betreiber moderner Großflächen-PV mit kontaktloser Infrarot-Thermografie effektiv vorbeugen.

Die KPS Prüfservice GmbH weiß, wie Sicherheit funktioniert, wo kritische Faktoren sitzen und wie man sie ausfindig macht. Das sollte mit möglichst wenig Aufwand und Kontakt zur Anlage erfolgen. Mit dem IR-Thermografie-Verfahren erkennen die Experten zuverlässig unterschiedlichste Einflüsse, diedie Betriebssicherheit oder das volle Leistungspotenzial von Photovoltaikanalgen beeinträchtigen.

PV-Herausforderungen und IR-Rüstzeug

Von Hotspots und Zellschäden über Kabel- und Anschlussfehler bis zu defekten Bypass-Dioden und fehlerhaften Strings: Wenn die PV-Anlage sprichwörtlich Schatten wirft, macht die Infrarotprüfung diese zuverlässig sichtbar.

Die Durchführung der Prüfung erfolgt nach DIN IEC/TS 62446-3 (VDE V 0126-23-3) und umfasst die gesamte Anlage inklusive Balance-of-System-Infrastruktur. Mittels bewährter DJI-Drohnen und FLIR-Kameras werden sämtliche Module und BOS-Komponenten wie Kabel, Sicherungen, Kontakte, Wechselrichter und Batterien überprüft.

Auch schwer zugängliche Bereiche und besonders großflächige Photovoltaikanlagen auf widrigem Terrain können durch die Infrarot-Thermografie flächendeckend und völlig kontaktlos abgebildet werden.

Thermografie-Theorie in der PV-Praxis

Die KPS Prüfservice hat das IR-Thermografie-Verfahren speziell auf unterschiedliche Anwendungsfälle hin entwickelt. Ein praxisnahes Beispiel zeigt auf, wie der Einsatz von Drohnen, FLIR-Kameras und spezifischer Software-Tools ein ganzheitliches Bild moderner Photovoltaikanlagen skizziert.

Beispielhaftes Szenario:

Eine Freiflächen-PV soll kurz vor Garantieablauf einer technischen Prüfung unterzogen werden. Der Betreiber möchte sichergehen, dass die Effizienz und Sicherheit seiner Anlage den Leistungsdaten entspricht.

Etwaige Schwachstellen sollen frühzeitig erkannt werden, um Garantieansprüche abzusichern und ungeplante Ausfälle zu vermeiden. Eine Abschaltung des Systems oder Eingriffe in den laufenden Betrieb ist für den Prüfvorgang nicht vorgesehen.

Valides Gesamtbild: Kombinierte Prüfung aus der Luft und vom Boden

Durch die Kombination aus Luftaufnahmen mittels Drohnen und Wärmebildkamera-Handaufnahmen mit hoher radiometrischer Auflösung können exakte Ergebnisse erhoben werden. Ohne den Betrieb der Anlage zu stören, erfolgt eine normgerechte Dokumentation aller Bilder der Fotokamera und radiometrischen Daten.

Für derartige Messungen von Freiflächen im laufenden Betrieb hat die KPS gewisse Prüfbedingungen definiert. Bei natürlicher Sonneneinstrahlung sollte für die Modulanalyse eine Mindest-Bestrahlungsstärke von ? 600 W/m² gegeben sein. Für die Belastbarkeit der Messergebnisse istzudem geringe Bewölkung und Windgeschwindigkeit sowie eine vorherige Reinigung der Anlage empfohlen.

Das PV-Prüfverfahren Schritt für Schritt

Im beschriebenen Beispiel-Anwendungsfall sieht die KPS den Prüfprozess wie folgt vor: Nach einer Sichtkontrolle aller Modulflächen auf Verschmutzungen, Glasbrüche oder mechanische Schäden folgt die eigentliche Thermografie senkrecht zur Modulfläche. Zusätzlich werden Auffälligkeiten per Fotokamera präzise dokumentiert.

Zur softwaregestützten Analyse und Auswertung nutzt die KPS das Thermo Analyse Tool 3 sowie DJI Terra. Auffälligkeiten werden in Normklassen eingeordnet, die von „keine Abweichung“ bis zu „sicherheitsrelevante Abweichung“ reichen. Der PV-Betreiber erhält nicht nur einen detaillierten Prüfbericht mit Wärmebildern, Vergleichsfotos, Umgebungsdaten und Messergebnissen, sondern auch klare Handlungsempfehlungen.

Wirtschaftliche Prävention und Dokumentation

Schon einzelne Hotspots in Modulen oder fehlerhafte Steckverbindungen können langfristige Leistungsverluste bis hin zu Brandrisiken mit sich tragen. Die frühzeitige Identifikation ermöglicht in diesem praxisnahen Beispiel eine Nachbesserung im Garantierahmen.

Neben abgewendeten Risiken dient die lückenlose Dokumentation als rechtssichere Grundlage für Versicherungs- und Garantiefälle. Das gesamte Prüfverfahren ist für den Betreiber mit wenig Aufwand verbunden und bietet nachhaltigen Mehrwert für einen sicheren und effizienten Betrieb.

 

Als mittelständisches Unternehmen mit über 400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bietet die KPS Prüfservice GmbH in 69493 Hirschberg ihren Kunden bundesweit sowie in Österreich elektrische Prüfungen gemäß Unfallverhütungsvorschrift DGUV 3 und 4. Im Mittelpunkt steht die Prüfung von Betriebsmitteln sowie Anlagen und Maschinen. Darüber hinaus umfasst das Leistungsangebot die Prüfung von Aufzügen, Kranen, PV-Anlagen sowie die Installation und Prüfung von E-Ladestationen. Somit gestaltet Die KPS die Sicherheit der Zukunft und trägt zur nachhaltigen Arbeitssicherheit und E-Mobilität bei.

Weitere Informationenüber die KPS Prüfservice unter www.kps-gruppe.de

Posted by on 15. Januar 2026.

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Categories: Allgemein

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