Profitabilität verbessert und Gesamtleistung stabilisiert / Bertrandt veröffentlicht Bericht zum 1. Quartal 2025/2026

In der Automobilbranche zeigte sich zum Jahreswechsel ein gemischtes Bild. Die Geschäftserwartungen hellten sich leicht auf, während die aktuelle Lage weiterhin herausfordernd eingeschätzt wurde. Auch bei Bertrandt war die Auslastung aufgrund von anhaltend verzögerten Projektentscheidungen einzelner Kunden noch gering. Dennoch hat sich der Auftragseingang zum Quartalsende belebt. Damit wird die Einschätzung von Bertrandt hinsichtlich einer weiteren Normalisierung der Projektvergabe von Entwicklungsleistungen im Laufe des Geschäftsjahres 2025/2026 bestätigt.
\“Die Automobilhersteller treiben aktuell sowohl die Technologievielfalt als auch den Ausbau ihrer Modellpaletten voran. Diese Entwicklungen stärken die Nachfrage nach Entwicklungsleistungen deutlich. Außerdem nehmen die Investitionen unserer Kunden in Forschung und Entwicklung auch in den kommenden Jahren zu. Das bestätigt auch der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA). Dass die F&E-Budgets grundsätzlich auf einem hohen Niveau bleiben, bietet uns weiterhin gute Chancen auf dem Engineering-Markt\“, sagt Markus Ruf, Mitglied des Vorstands Finanzen.
Bertrandt erzielte im ersten Quartal 2025/2026 eine Gesamtleistung von 234.052 TEUR (Q1 2024/2025: 266.451 TEUR) und blieb damit noch unter dem Vorjahresniveau. Gegenüber den beiden Vorquartalen zeigte sich jedoch bereits eine Stabilisierung der Geschäftsentwicklung. Das EBIT erreichte im Berichtszeitraum trotz der gesunkenen Gesamtleistung einen positiven Wert in Höhe von 238 TEUR (Q1 2024/2025: -2.143 TEUR). Die spürbare Verbesserung spiegelt die Wirksamkeit des Ergebnisoptimierungsprogramms\“Fit for Future\“sowie der darüber hinaus eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen wider. Der Personalbestand sank zum 31.12.2025 auf 11.932 Mitarbeitende (Vorjahr: 13.605).
Unter der Annahme einer im Geschäftsjahresverlauf sukzessiv steigenden Auslastung – insbesondere im zweiten Halbjahr der laufenden Berichtsperiode – bleibt der Vorstand bei seinen Prognose-Aussagen des Geschäftsberichts 2024/2025 (Seite 152ff). Demnach wird zusammenfassend ein moderater* Anstieg der Gesamtleistung und eine deutliche* Verbesserung des EBIT auf einen positiven Wert erwartet.
*moderat: 0-10 %, deutlich>10 %
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