Pressezitat: 40 Jahre nach Tschernobyl-Katastrophe: Deutsche Umwelthilfe warnt vor Scheindebatteüber Wiedereinstieg in die Atomkraft

Dazu DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner:
\“Deutschland hat aus den Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima die richtigen Konsequenzen gezogen, den Atomausstieg vollzogen und die Energiewende eingeleitet. In diesen Tagen sehen wir erneut, wie verletzlich eine auf fossile und atomare Großstrukturen ausgerichtete Energieversorgung ist: Es drohen durch den Angriffskrieg Russlands neue Gefahren für die Atomkraftwerke in der Ukraine, zugleich explodieren durch den Krieg am Persischen Golf die Öl- und Gaspreise. Eine Rückkehr zur Atomkraft ist keine Lösung. Die Wiederinbetriebnahme der abgeschalteten Reaktoren in Deutschland ist teuer und birgt hohe Sicherheitsrisiken. Neue Kleinreaktoren existieren bisher nur auf dem Papier und würden zusätzlichen Atommüll produzieren. Die Kernfusion ist eine vage Zukunftsvision. Statt auf technische Luftschlösser zu hoffen, sollte die Bundesregierung den Ausbau der erneuerbaren Energien, von Netzen und Batteriespeichern konsequent vorantreiben. Nur so geht sichere und bezahlbare Energieversorgung.\“
Pressekontakt:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
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