Praxisnahe Berufs- und Studienorientierung ist zentrale Stellschraube für Nachwuchskräftegewinnung

Das Arbeitskräfteangebot in Bayern sinkt branchenübergreifend. Darum ist hält es die vbw für wichtig, Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, so früh wie möglich ihre eigenen beruflichen Interessen und Talente zu entdecken.\“Gleichzeitig müssen wir sie darüber aufklären, wo der Arbeitsmarkt sie braucht – und veraltete Rollenklischees weiter aufbrechen, damit sie der individuell passenden Berufswahl nicht im Wege stehen. Der MINT-Bereich steht jungen Frauen genauso offen wie der soziale Beriech dem männlichen Nachwuchs. Insbesondere in der Pflege und Erziehung werden junge Nachwuchskräfte händeringend gesucht\“, erläutert Brossardt.
Die Verbände bieten Jugendlichen eng verzahnt mit Schulen und Unternehmen zahlreiche Initiativen und Projekten zur Unterstützung bei der Berufs- und Studienorientierung. Mit\“sprungbrett bayern\“fördern sie die größte Praktikumsbörse im Freistaat. Jugendliche finden hier momentan fast 22.000 Praktikumsangebote aus allen möglichen Branchen. Speziell für die MINT-Förderung von Frauen haben bayme vbm gemeinsam mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeitund dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Jahr 2013 die Initiative\“Girls Day Akademie\“geschaffen.\“Mit inzwischen 17 Girls Day Akademien in Bayern ist sie ein Erfolgsmodell. An Realschulen und Gymnasien erleben je 15 Mädchen ab der siebten bis zur zehnten Klasse spannende Einblicke in technische Berufe und können ihre Talente direkt in den Unternehmen vor Ort erproben\“, führt Brossardt aus.
Finden die Nachwuchstalente schließlich ihren Weg in die bayerische M+E Industrie, warten auf sie auch in den aktuellen Krisenzeiten stabile Karriereperspektiven.\“Tatsache ist: Schließen Jugendliche eine Ausbildung in einem M+E Unternehmen im Freistaat erfolgreich ab, stehen die Chancen für eine Übernahme ausgezeichnet\“, betont Brossardt und ergänzt:\“Im vergangenen Jahr haben die Unternehmen 89,2 Prozent der Azubis befristet oder unbefristetübernommen. Für 2026 verbessert sich die Übernahmequote noch einmal voraussichtlich auf knapp 93 Prozent. Die hohe Übernahmebereitschaft zeigt den Erfolg der Bemühungen der Betriebe, ihren Fachkräftenachwuchs langfristig an sich zu binden.\“
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