Präsident des Zentralrats der Juden Schuster kritisiert niedersächsische Linkspartei:\“Schlecht kaschierter Antisemitismus\“

Die\“demonstrative Ablehnung\“des jüdischen Staates sei\“ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes\“, so Schuster gegenüber noz.\“Jeder kann sehen: der linke Antizionismus ist schlecht kaschierter Antisemitismus\“. Der Beschluss vertreibe\“jene Stimmen aus der Partei, die noch einen moralischen Kompass besitzen\“, kritisierte Schuster den Beschluss. Das zeige der Austritt des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner, der\“ein stets entschlossener Verteidiger jüdischen Lebens\“sei.
Schuster warnte bei noz, dass die Gewalt gegen jüdische Einrichtungen\“unter dem Mantel des Antizionismus\“weiter zunehme. Der Antrag der Linkspartei trage\“zur rhetorischen Rechtfertigung dieser Gewalt\“bei.\“Geht sie diesen Weg weiter, stellt sich die Linke an die Seite derjenigen, die eine solche Gewalt billigen oder gar unterstützen\“, so der Präsident des Zentralrates der Juden weiter.
Am vergangenen Wochenende hatte der niedersächsische Landesverband der Partei Die Linke einen Beschluss mit dem Titel\“Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab\“verabschiedet. In dem Beschluss erklären die niedersächsischen Linken unter anderem, dass Israel ein Apartheidstaat sei, der einen Genozid im Gazastreifen begehe.
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