Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt: Neues SoVD-Konzept für eine gerechte Primärversorgung

Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier betont:\“Nicht die Patientinnen und Patienten müssen besser gesteuert werden – das Versorgungssystem muss einfacher, gerechter und verlässlicher werden. Primärversorgung bedeutet Orientierung statt Hürden, Unterstützung statt Steuerung, Zusammenarbeit statt Versorgungslücken und Zugang statt Ausgrenzung.\“Kern des Konzepts ist ein Primärversorgungssystem mit mehreren Zugangswegen: Hausärztliche Versorgung, interprofessionelle Teams und niedrigschwellige Beratungsangebote arbeiten eng zusammen und werden durch eine strukturierte Ersteinschätzung ergänzt. Gleichzeitig fordert der SoVD verbindliche Barrierefreiheit, denAbbau sozialer Ungleichheiten beim Zugang zur Versorgung sowie eine stärkere Gemeinwohlorientierung des Gesundheitswesens. Dafür braucht es interprofessionelle Teams, niedrigschwellige Anlaufstellen und eine koordinierte Versorgung statt verpflichtender Steuerungsinstrumente. Barrierefreiheitmuss als verbindlicher Qualitätsstandard verstanden werden, Gesundheitsversorgung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.
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