Pannenzahlen steigen weiter: ADAC musste 2025 fast 3,7 Mio. Mal helfen/ Häufigste Ursache eine defekte Batterie / Fahrradpannen nehmen um 15 Prozent zu

Mit der steigenden Fahrzeuganzahl und dem zunehmenden Lebensalter der Elektroautos auf den Straßen steigt auch die Zahl der E-Auto-Pannen: 50.445 Einsätze gingen auf das Konto reiner E-Autos, ein Plus von rund 15 Prozent im Vergleich zu 2024 (43.678). Auch hier war eine defekte Starterbatterie bei rund der Hälfte aller Fälle die häufigste Ursache. Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb sind im letzten Jahr ebenfalls häufiger liegengeblieben: 59.985 Mal rückte die Straßenwacht aus, um solchen Modellen zu helfen, ein Zuwachs von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Zahl der Fahrradpannen stieg 2025 um rund 15 Prozent auf 19.455 Fälle. Bei fast drei Viertel (72 Prozent) aller Einsätze war ein defekter Reifen Grund für den Einsatz. Insgesamt konnten die Gelben Engel seit dem Start der Fahrrad-Pannenhilfe Mitte 2022 rund 58.000 Fahrräder an Ort und Stelle wieder flottmachen.
Einen starken Anstieg registriert der ADAC beim digitalen Notruf: Der Anteil per App oder Web-App gemeldeter Pannen stieg im Vergleich zu 2024 um 16 Prozent auf 695.520.
Der ADAC ist mit aktuell 22,7 Mio. Mitgliedern der größte Mobilitätsclub Europas. Um die Pannen der Mitglieder kümmern sich bundesweit rund 1700 Gelbe Engel der ADAC Straßenwacht sowie 550 Partnerunternehmen mit rund 5000 Fahrzeugen. Im vergangenen Jahr hat der ADAC zur Sicherstellung seines Hilfenetzes über 181 neue Mitarbeiter eingestellt, 146 davon als Straßenwachtfahrerinnen und -fahrer.
Die Pannenhilfe ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 089 20204000 sowie digitalüber die Pannenhilfe-App oder Web-App (adac.de) zu erreichen.
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