Osnabrück beschließt Einweg-Verpackungssteuer: Deutsche Umwelthilfe fordert breite kommunale Bewegung gegen Einweg-Müllflut

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:
\“In Osnabrück fallen jedes Jahr mehr als 19 Millionen Einweg-to-go-Becher und -Essensboxen als Abfall an. Viele davon landen im öffentlichen Raum und der Umwelt. Das Wegräumen falsch entsorgter Verpackungen sowie die Bereitstellung und Leerung öffentlicher Abfallbehälter, die mit Einweg-to-go-Verpackungen vollgestopft sind, kostet die Stadt jährlich hunderttausende Euro. Es war daher überfällig, dass Osnabrück mit der Einweg-Verpackungssteuer für weniger Müll und eine faire Verteilung der Entsorgungskosten sorgt. Wir fordern jetzt weitere Städte auf, dem Weg von Osnabrück, Konstanz oder Tübingen zu folgen. Denn der Handlungsdruck auf Bundesumweltminister Carsten Schneider für eine bundesweite und damit flächendeckende Einweg-Verpackungssteuer wächst mit jeder Kommune, die mutig vorangeht.\“
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Categories: Allgemein
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