Nur jeder fünfte Entscheider weiß, was GEO ist / 58 Prozent erwarten Kundenverluste durch KI-Unsichtbarkeit

Deutsche Unternehmensentscheider haben verstanden, was auf dem Spiel steht: 58 Prozent gehen davon aus, dass Unternehmen, die in KI-Antworten nicht vorkommen, in den nächsten Jahren Kunden verlieren werden. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Befragung im Auftrag der Münchner Online-Marketing-Agentur Seokratie.
Doch zwischen Problembewusstsein und Handlungsfähigkeit klafft eine bemerkenswerte Lücke: 41 Prozent der Entscheider haben den Begriff\“Generative Engine Optimization\“(GEO) – die gezielte Optimierung von Inhalten für die Sichtbarkeit in KI-Antworten – noch nie gehört. Weitere 36 Prozent kennen ihn nur vom Hörensagen. Hingegen gibt nur ein Fünftel (20 Prozent) an, zu wissen, was damit gemeint ist.
\“Diese Lücke überrascht mich nicht. Der Begriff ist noch jung – und viele Unternehmen wissen schlicht nicht, dass sie beeinflussen können, ob und wie KI-Systeme sie in ihren Antworten nennen\“, sagt Julian Dziki, Gründer und Geschäftsführer von Seokratie.\“Dazu kommt: Viele unterschätzen, wie schnell sich das Suchverhalten gerade verändert.\“
Gefahr erkannt – Budget nicht freigegeben
Entsprechend zurückhaltend fällt die Selbsteinschätzung aus: Nur 45 Prozent der Befragten halten ihr Unternehmen für gut vorbereitet, in den Antworten von KI-Tools sichtbar zu sein. Und obwohl die Mehrheit Kundenverluste erwartet, planen lediglich 44 Prozent innerhalb der nächsten zwölf Monate inihre KI-Sichtbarkeit zu investieren – gut jeder Dritte (35 Prozent) schließt das sogar ausdrücklich aus.
Der Mittelstand droht den Anschluss zu verlieren
Besonders deutlich wird die Lücke bei kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten: Dort fühlen sich nur 33 Prozent gut auf die KI-Sichtbarkeit vorbereitet, in Großunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten sind es 52 Prozent. Investieren wollen nur 34 Prozent der kleinen, aber 52 Prozent der großen Unternehmen. Und fast jeder vierte Entscheider in kleinen Unternehmen (23 Prozent) nutzt KI-Tools für die berufliche Recherche bislang überhaupt nicht.
Die Zahlen decken sich mit Dzikis Beobachtungen aus der Beratungspraxis:\“In größeren Unternehmen kommt der Impuls zur KI-Sichtbarkeit erstaunlich oft direkt aus der Vorstandsetage – dort geht es um die generelle Sichtbarkeit des Unternehmens, und aus PR und Marketing schauen längst viele Augen darauf. Kleinere Unternehmen haben dagegen oft noch nicht auf dem Schirm,dass auch sie in KI-Antworten auftauchen und Nutzer den Systemen Fragen zu ihnen stellen. Dabei kann jedes Unternehmen seine Sichtbarkeit signifikant steigern.\“
Was Unternehmen jetzt tun können
Wie das konkret aussieht, beschreibt Dziki so:\“Wir holen die Informationen, nach denen in KI-Suchen tatsächlich gefragt wird, gezielt auf die Website unserer Kunden. Dafür recherchieren wir, welche Prompts im Umfeld eines Unternehmens häufig gestellt werden, und beantworten diese Fragen dort. Wir schreiben Inhalte in Frage-Antwort-Schemata um, ziehen die wichtigsten Informationen weit nach oben in den Text – dort, wo KI-Systeme sie bevorzugt auslesen – und strukturieren Inhalte insgesamt deutlich stärker als früher.\“
Ein Abgesang auf die klassische Suchmaschinenoptimierung ist die Umfrageübrigens nicht – im Gegenteil: 71 Prozent der Entscheider stimmen zu, dass SEO auch im KI-Zeitalter wichtig für ihre Sichtbarkeit bleibt. Es ist der höchste Zustimmungswert der gesamten Befragung. GEO ersetzt die Suchmaschinenoptimierung also nicht, sondern erweitert sie.
Methodik
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 16. bis 24.07.2026 insgesamt 509 Unternehmensentscheider befragt. Die Erhebung wurde quotiert und die Ergebnisse gewichtet. Die Befragten setzen sich repräsentativ nach Beschäftigtenanteil pro Unternehmensgröße, nach Geschlecht und Altersgruppen von Unternehmensentscheidern, nach sechs NACE-Wirtschaftszweigen sowie nach Nielsen-Regionsverteilung von Unternehmen zusammen.
Über Seokratie
Seokratie (https://www.seokratie.de/) ist eine inhabergeführte Online-Marketing-Agentur. Seit der Gründung 2008 durch Julian Dziki unterstützt Seokratie Unternehmen dabei, über SEO, Content Marketing, SEA und Social Media messbar zu wachsen. Seokratie gehört zu den ersten Agenturen in Deutschland, die Kunden systematisch zur Sichtbarkeit inKI-Suchsystemen (GEO) beraten. Das hauseigene Magazin, der YouTube-Kanal und der Newsletter mit insgesamt über 80.000 Abonnenten zählen zu den reichweitenstärksten Fachformaten der Branche im deutschsprachigen Raum.
Pressekontakt:
Seokratie GmbH Julian Dziki
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