NorthC Group baut neues Hightech-Rechenzentrum in Genf

NorthC wird beim Bau des neuen Rechenzentrums durch den Einsatz innovativer Technologien die Nachhaltigkeit priorisieren. Die Anlage wird, wie alle Rechenzentren von NorthC, zu 100 % mitÖkostrom betrieben und benötigt für ihr Kühlsystem kein Wasser. Die Notstromaggregate werden mitHVO100betrieben, einem fossilfreien Kraftstoff, der aus erneuerbaren Rohstoffen wie Pflanzenölen und Altfetten hergestellt wird.
Designed für KI
Das neue Rechenzentrum wird auch für die Unterstützung neuer Technologien wie Inferenzanwendungen ausgelegt sein. Dazu kommt eine Direkt-zu-Chip (D2C)Flüssigkeitskühlung(liquid cooling) zum Einsatz, welche die Wärme von Computerchips effizienter ableitet als herkömmliche Methoden. Damit eignet sich die Einrichtung besonders für anspruchsvolle Anwendungen wie KI und Hochleistungsrechnen (HPC).
Alexandra Schless, CEO NorthC Group:\“Genf ist neben den Regionen Basel und Zürich ein wichtiger Handels- und Wirtschaftsknotenpunkt in der Schweiz. Die Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen – und damit auch nach Rechenzentrumskapazitäten – wächst rasant. Damit ist Genf ein logischer Standort für NorthC, um ein neues Rechenzentrum zu errichten. Die Nähe zum renommierten wissenschaftlichen Forschungszentrum CERN bietet zudem neue Möglichkeiten für Kooperationen in den Bereichen wissenschaftliche Forschung und Innovation, darunter auch KI.\“
Donald Badoux, Managing Director DACH, NorthC Deutschland:\“Nach unseren großen Akquisitionen in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz letztes Jahr freuen wir uns, unseren Wachstumskurs konsequent fortzusetzen. Mit unserem neuen Greenfield-Rechenzentrum in Genf können wir die steigenden Anforderungen in der Romandie gezielt bedienen, insbesondere im Bereich KIund datenintensiver Anwendungen.\“
Modularer Aufbau und bereit für Restwärmeaustausch
Das neue Rechenzentrum in Genf wird nach dem Standard-Entwurf von NorthC gebaut, der auf einer modularen Bauweise basiert. Bei steigender Nachfrage können zusätzliche Module hinzugefügt und aktiviert werden. Dieser Ansatz führt zu einem effizienteren Energieverbrauch und ermöglicht eine schnelle Skalierung. Das Rechenzentrum wird außerdem über eine direkte Hochgeschwindigkeits-Datenverbindung zu den anderen Standorten von NorthC in der Schweiz verfügen, so dass Kunden in einer Region schnellen und zuverlässigen Zugriff auf Dienste haben, die an anderen Standorten ausgeführt werden.
Der Bau durch HIAG, Schweizer Immobilien-Gesellschaft und -entwickler, sorgt dafür, dass das Rechenzentrum in Genf auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Wie fast alle Rechenzentren von NorthC wird auch die Anlage in Genf für den Austausch von Restwärme vorbereitet. Auf dem Hive-Campus, wo das Rechenzentrum gebaut wird, wird diese Wärme zur Versorgung benachbarter Gebäude genutztwerden. Die Anlage wird auch für einen möglichen zukünftigen Anschluss an das Fernwärmenetz des lokalen Energieversorgers vorbereitet.
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