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„NextGen Privatbank 2026“–Wie gut sind Privatbanken auf die junge Generation vorbereitet-

 

Redaktion: Herr Fürderer, gestern wurden die Ergebnisse des Bankentests „NextGen Privatbank 2026“ veröffentlicht. Worum geht es bei diesem Test genau?

Kai Fürderer: Mit dem Banken-Test „NextGen Privatbank 2026“ analysieren wir, wie gut Privatbanken auf die Erwartungen und das Informationsverhalten junger Kundinnen und Kunden vorbereitet sind. Die Grundlage bildet unsere „NextGen Studie 2026“, in der wir die Präferenzen der Generation junger Erwachsener systematisch erhoben haben. Der Test überträgt diese Erwartungen in ein strukturiertes Prüfmodell und untersucht, wie überzeugend Privatbanken im digitalen Raum, in der Ansprache, in der Transparenz ihrer Leistungenund in der inhaltlichen Tiefe auftreten. Ziel ist es, Orientierung zu geben – sowohl für Kunden als auch für die Institute selbst.

Redaktion: Warum richten Sie den Blick speziell auf Privatbanken?

Kai Fürderer: Privatbanken stehen für individuelle Beratung, Vermögensstrukturierung und persönliche Betreuung. Gleichzeitig verändert sich die Zielgruppe. Vermögensaufbau beginnt heute früher, Informationen werden digital recherchiert, Entscheidungen werden vorbereitet, bevor überhaupt ein erstes Gespräch stattfindet. Deshalb ist es entscheidend, ob Privatbanken auch für die NextGen sichtbar, verständlich und anschlussfähig sind. Genau hier setzt unser Test an.

Redaktion: Welche Rolle spielt dabei der Young Finance Award?

Kai Fürderer: Der Young Finance Award ist unser übergeordnetes Qualitätsdach für alle Analysen rund um die junge Zielgruppe. Er verbindet die Ergebnisse der NextGen Studie mit konkreten Markttests. Darunter fallen die Untersuchungen von Regionalbanken ebenso wie die aktuelle Analyse der Privatbanken. Der Award steht für geprüfte Qualität, Transparenz und Zukunftsfähigkeit in der Finanzbranche mit Blick auf junge Kundinnen und Kunden. Institute, die hier überzeugen, zeigen, dass sie die Sprache, die Kanäle und die Bedürfnisse der NextGen verstehen.

Redaktion: Nach welchen Kriterien wurden die Privatbanken konkret bewertet?

Kai Fürderer: Die Bewertung erfolgte entlang mehrere Kategorien, die mit unterschiedlicher Gewichtung in die Gesamtnote eingeflossen sind. Im Mittelpunkt stand ein umfassender Digital-Check der Webseiten mit Blick auf Vermögensverwaltung und Investmentangebote: Umfang, Aktualität, Transparenz und funktionale Tiefe. Ergänzend haben wir die Präsenz und Qualität der Inhalte auf LinkedIn und Instagram untersucht – also dort, wo junge Zielgruppen tatsächlich unterwegs sind. Zusätzlich floss die Authentizität im erweiterten digitalen Ökosystem ein, etwa durch Auftritteauf weiteren Plattformen und die inhaltliche Konsistenz. Insgesamt entstand so ein vielschichtiges Bild über Sichtbarkeit, Qualität und Relevanz.

Redaktion: Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Test?

Kai Fürderer: Wir sehen große Unterschiede im Markt. Einige Privatbanken haben ihre digitalen Informationsangebote und ihre Kommunikationsstrategie bereits sehr klar auf jüngere Zielgruppen ausgerichtet. Dort finden sich verständliche Inhalte, klare Nutzenargumente und gut strukturierte Informationsstrecken. Andere Häuser sind noch stark produktzentriert und weniger zielgruppenspezifisch unterwegs. Besonders positiv fällt auf, wenn digitale Präsenz und persönliche Beratungsqualität zusammengedacht werden – also nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.

Redaktion: Bedeutet NextGen-Banking vor allem Digitalisierung?

Kai Fürderer: Nein, definitiv nicht. Digitalisierung ist ein Türöffner, aber nicht das Ziel. Unsere Studien zeigen klar: Junge Kunden wünschen sich digitale Zugänge, einfache Prozesse und transparente Informationen – aber gleichzeitig auch kompetente persönliche Ansprechpartner. Gerade bei komplexeren Themen wie Vermögensverwaltung oder strategischem Vermögensaufbau bleibt individuelle Beratung ein zentraler Erfolgsfaktor. NextGen-Banking heißt deshalb: digital sichtbar und menschlich stark in der Beratung.

Redaktion: Welchen Nutzen haben die veröffentlichten Ergebnisse für Verbraucher?

Kai Fürderer: Verbraucher erhalten eine fundierte, unabhängige Orientierung. Sie sehen, welche Institute sich besonders intensiv um Transparenz, Verständlichkeit und digitale Zugänglichkeit bemühen. Das erleichtert die Vorauswahl eines geeigneten Partners – gerade für jüngere Menschen, die sich erstmals intensiver mit Vermögensaufbau und Anlagestrategien beschäftigen.

Redaktion: Und welchen Mehrwert bieten die Ergebnisse den Banken selbst?

Kai Fürderer: Für die Institute sind die Ergebnisse ein Spiegel und zugleich ein Werkzeugkasten. Der Test macht sichtbar, wo Stärken liegen und wo konkrete Optimierungspotenziale bestehen – etwa bei Content, Nutzerführung, Social-Media-Präsenz oder thematischer Tiefe. Viele Banken nutzen unsere Analysen sehr gezielt als Impuls für ihre Weiterentwicklung, gerade im Hinblick auf die junge Zielgruppe und auf das Employer Branding.

Redaktion: Wie wird sich der Test in Zukunft weiterentwickeln?

Kai Fürderer: Wir werden die Anforderungen weiter erhöhen. Themen wie KI-gestützte Suche, digitale Beratungsstrecken, dialogbasierte Informationsangebote und die Auffindbarkeit qualitätsgeprüfter Inhalte gewinnen an Bedeutung. Der Young Finance Award und die NextGen-Tests werden diese Entwicklungen künftig noch stärker abbilden. Unser Anspruch ist es, Qualität messbar zu machen und zwar dort, wo Kunden heute tatsächlich suchen und entscheiden.

Redaktion: Ihr Fazit zum Start der Veröffentlichung „NextGen Privatbank 2026“?

Kai Fürderer: Die heutige Veröffentlichung zeigt: Die Branche ist in Bewegung. Wer die junge Generation ernst nimmt, investiert in Transparenz, digitale Qualität und exzellente Beratung. Genau diese Kombination zeichnet die ausgezeichneten NextGen Privatbanken 2026 aus.

Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung ist eine Gesellschaft, die sich ausschließlich mit der fundierten Qualitätsprüfung auf Basis von anerkannten Qualitätsstandards und Normen beschäftigt.

Wir– die Gesellschaft für Qualitätsprüfung – sind seit langem intensiv damit beschäftigt, die Finanzwelt mit den Augen des Kunden zu betrachten, denn die einzig relevante Instanz zur Bewertung von Güte (von Produkten und/oder Dienstleistungen) ist DER KUNDE und nur DER KUNDE!

Bei dieser Bewertung einer„gelebten Qualität am Kunden“ geht es neben der Kundenperspektive auch um die Anforderungen des Verbraucherschutzgedankens bzw. die Vorgaben aufgrund von aktuellen Standards und Regeln, die es in einer exzellenten Finanzberatung einzuhalten gilt.

Komplexe Beratungssachverhalte anschaulich, transparent und vor allem vollständig und korrekt zu präsentieren, ist nicht nur in der Bankenwelt eine ständige Herausforderung, sondern auch eine große Verantwortung gegenüber dem Kunden.

HOME: https://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de/

Posted by on 10. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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