Neuentwicklung von Solita: KI-Agenten für die Healthcare-Branche

Dokumentation, Planung, Budgetierung, Berichterstattung und Koordinierung von Informationen machen einen großen Bereich der Routineaufgaben im Gesundheits- und Sozialwesen aus. Hier setzt die neue Agentenbibliothek von Solita an, indem sie solche administrativen Aufwände an die KI verlagert. In der ersten Phase stehen neun KI-Agenten zur Unterstützung von IT-Management-, Planungs- und Entwicklungsprojekten von Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen bereit.
Risto Kaikkonen, Direktor von Solita Health:\“Die Agenten lassen repetitive Aufgaben zwar nicht verschwinden, aber reduzieren unnötige mechanische Belastungen. Wenn administrative, sich wiederholende Aufgaben keine unnötige kognitive Belastung mehr darstellen, verlagert sich die Aufmerksamkeit von der Berichterstattung über die Vergangenheit hin zur Konzentration auf die Menschen sowie zur Steuerung und Innovation für die Zukunft.\“
Agentenbibliothek, großes Sprachmodell, vordefinierte Workflows
Durch ihre schnelle Weiterentwicklung hat KI das Potenzial, die Produktivität und das Serviceniveau im Gesundheitswesen deutlich zu verbessern. Solita integriert die neuen Technologien konkret in die Kernfunktionen von Organisationen. Die auf Google-Technologien basierende Lösung besteht aus der Agentenbibliothek und einem validierten Produktionsprozess, der ein großes Sprachmodell, vordefinierte Workflows sowie den unternehmensspezifischen Kontext wie Vorschriften und Dokumente umfasst.
Die Agenten lassen sich insbesondere bei folgenden Aufgaben einsetzen:
– Orchestrierung: Einzelne Agenten steuern ganze Prozesse, wie beispielsweise Planungsprozesse, die Strukturierung von Entwicklungsbedarf oder die Erstellung von Kosten-Nutzen-Analysen.
– Fundiertere Entscheidungsfindung: Agenten machen Entscheidungsprozesse nachvollziehbar, indem sie historische Informationen einbeziehen und Widersprüche aufzeigen.
– Kontextbewusstsein: Agenten agieren nicht isoliert; sondern knüpfen nach und nach immer engere Verbindungen zu den kundeneigenen Daten und Betriebsmodellen.
Sanna Virkkunen, verantwortlich für Kunden aus dem Wohlfahrtsbereich bei Solita Health:\“Im Gesundheits- und Sozialwesen ist der potenzielle Nutzen von KI enorm. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bis zu 30 Prozent der derzeitigen Verwaltungsarbeit automatisiert werden könnten. Das verbessert die Servicequalität und schafft mehr Raum für Fachkräfte, sich auf solche Aufgaben zu konzentrieren, die sich nicht automatisieren lassen.\“
Besonderes Augenmerk auf Sicherheit und Datenschutz
Bei der Nutzung von KI-Assistenten im Gesundheits- und Sozialwesen sind eine Reihe von allgemeiner (EU AI Act, DSGVO) wie branchenspezifischer Vorschriften (EU-Medizinprodukteverordnung) zu beachten. Solita verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich digitaler Dienstleistungen und ist an mehreren wichtigen internationalen, nationalen und privaten Projekten im Gesundheitswesen beteiligt, die sich mit Betriebsstrategie, Service-Design, Systemerneuerungen sowie Architekturentwicklung und -design befassen, ebenso wie mit der Nutzung von KI in neuen Dienstleistungen.
Die Health-Kompetenzgruppe von Solita beschäftigt fast 400 Spezialist:innen. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Mölnlycke, Pfizer, Inera, Pharmac, Diaverum oder Fepod sowie wichtige öffentliche Gesundheitsorganisationen und nationale Behörden und Ministerien, darunter das finnische Ministerium für Soziales und Gesundheit.
Categories: Allgemein
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