\“nd.DerTag\“: Wovon spricht er? – Kommentar zu den Plänen von Kanzler Merz für die Rentenversicherung

Da geht es neben der Sicherung des Rentenniveaus und einiger zur Genüge diskutierter Kleinstmaßnahmen darum,\“eine neue Kenngröße für ein Gesamtversorgungsniveau über alle drei Rentensäulen\“zu prüfen. Verschachtelt geschrieben bedeutet das im alltäglichen Sprech: Der Frage, wie die Säulen gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge künftig zur Alterssicherung beitragen sollen, nimmt sich die Rentenkommission an. Diese soll ihre Vorschläge bis zum Sommer ausarbeiten, ihrenIdeen hat sich auch der Unionskanzler verschrieben. Wie er also bereits Umstrukturierungen versprechen kann? Unklar.
Mit Debattenüber die Einbeziehung von Beamten oder Arbeitszeitverlängerung zur Finanzierung der Rente steht die Bundesregierung bereits vor reichlich Konfliktpotenzial, ohne dass Merz regelmäßig mit seinen Kapitaldeckungsplänen um die Ecke kommt. Eigentlich sollten wir aus den FDP-Ideen zu Ampel-Zeiten gelernt haben: Der Aktienmarkt wird 19,1 Prozent der Rentner*innen nicht aus der Altersarmut holen. Das kann funktionieren, wenn genug Menschen in die Rente einzahlen. Aber die werden ja – laut Merz dank der\“wirksamen Politik\“an den Außengrenzen, im Wohnsektor und in der Daseinsvorsorge – weniger.
Pressekontakt:
nd.DerTag / nd.DieWoche
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: nd.DerTag / nd.DieWoche,übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.