\“nd.DerTag\“: Haare in jeder Suppe – Kommentar zu Donald Trumps vorgeblichem Engagement für die Bürger des Iran

Nun will er angeblich die Proteste der Iraner gegen ihre Führung unterstützen, welche weltweit ebenfalls kaum Anhänger findet und erneut mit tödlicher Härte gegen die Demonstranten vorgeht. Klingt erst einmal nicht falsch. Und doch fragt man sich sofort, worum es Trump wirklich geht, wenn er mit einem Eingreifen droht. Schließlich beweister gerade daheim in Minneapolis, dass er kein großer Verteidiger von Meinungs- und Versammlungsfreiheit ist. Menschen, die sich dort seiner Einwanderungsbehörde ICE in den Weg stellen und von dieser sogar erschossen werden, belegt er mit dem Label\“Terroristen\“. Und nun, da die Bürger der Stadt in Massen gegen die ICE-Einsätze demonstrieren, schickt Trump noch mal 1000 Bundespolizisten hin, um die Lage weiter zu eskalieren.
Ist das jetzt Whataboutism? Muss denn in allen Trump schen Suppen nach Haaren gesucht werden? Ja, denn bislang schwammen sie noch in jeder Brühe in Büscheln an der Oberfläche. Auch im Iran haben die USA keine Strategie für die Zeit nach einer eventuellen Entmachtung der Staatsführung. Den Menschen vor Ort wirklich zu helfen, ist nicht Trumps Anliegen, weder in den USA noch in Venezuela oder im Iran. Und sicherlich nicht zufällig ist auch dieser jüngste Ort des Engagements ein ölreicher.
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