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Innovative Methode revolutioniert den Straßen- und Wegebau

 

Ein innovatives Unternehmen aus dem südhessischen Erbach hat jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dem der Straßen- und Wegebau revolutioniert werden könnte. Durch den intelligenten Einsatz biologisch abbaubarer Emulsionen wird das Erdreich derart verdichtet, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße oder eines Weges weitweniger Baumaterial verwendet und Material entsorgt werden muss als bislang. Auch die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht. Die Firma Gistex, die über das Patent des zu 100 Prozent biologische abbaubaren Bindemittels verfügt, spricht von einem Einsparpotential der Baukosten von etwa 30Prozent gegenüber einer herkömmlichen Bauweise. Das Verfahren wurde bereits international erfolgreich angewandt. Auch in Deutschland werden derzeit einige Projekte umgesetzt. _

Dabei ist der Kerngedanke relativ einfach.\“Durch eine bessere Bodenstabilisierung und Bodenvorbereitung vereinfacht sich der weitere Prozess des Straßenbaus enorm\“, sagt Franz Steiger, Inhaber der Odenwälder Firma Gistex GmbH. Seit Jahren forscht und entwickelt er gemeinsam mit Geotechnik-Ingenieuren und Wissenschaftlern an einer biologischen Lösung. Heraus kam eine zu 100 Prozent biologisch abbaubare und umweltverträgliche zertifizierte Emulsion (Gistrong), die genau diese Voraussetzungen erfüllt. Erste Tests weltweit waren sehr erfolgreich. So wurden bereits 2016 Straßen nach diesem Verfahren gebaut, die seitdem auch härteste klimatischen Bedingungen trotzen.

Damit könnte der Straßenbau auch in Deutschland vor einem Paradigmenwechsel stehen: massive Einsparungen bei den Baukosten – ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Haltbarkeit.\“In Zeiten von klammenöffentlichen Kassen kann unser Verfahren zu einem echten Gamechanger werden\“, ist sich Steiger sicher. Besonders geeignet ist das Gistex- Verfahren aufgrund der unkomplizierten und schnellen Umsetzung für die Wege-Infrastruktur von Gemeinden und Städten.

Einige Projekte werden mittlerweile in ganz Deutschland von dem Erbacher Unternehmen umgesetzt. So sanierte es vor Kurzem unter anderem im thüringischen Buttstädt einen 250 Meter langen Radweg. Nach konventioneller Bauart hätte die Gemeinde etwa 80.000 Euro Steuergelder dafür verwenden müssen. Jetzt kostete die schnelle, ebenso haltbare und zudem ökologischere Gistex-Variante nur etwa 53.500 Euro. Einsparungen, die unter anderem auch dadurch zu Stande kamen, da kein Bodenaustausch notwendig wurde.\“Kein Wunder, dass sich der Gemeinderat sehr schnell einig war\“, so Steiger weiter.

Posted by on 12. Januar 2026.

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Categories: Allgemein

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