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Mit guten Zahlen ins Jubiläumsjahr: Strobl Pumpen in Hilpoltstein erneut ausgezeichnet

Hilpoltstein. Wo Flüssigkeiten ohne Gefälle transportiert werden, sind Pumpen im Einsatz – überall auf der Welt! Wasserversorgung, Heiz- und Kühlanlagen, Industriebetriebe, Energieerzeugung, Fahrzeuge und vieles mehr: für deren Betrieb werden Pumpen gebraucht. Will heißen: Hier gibt es prinzipiell gute Bedingungen für eine kontinuierliche, eher steigende Nachfrage.

Bestätigen kann dies auch die Geschäftsleitung von Strobl Pumpen. Seit 2006 entwickelt und fertigt das Hilpoltsteiner Unternehmen diese Komponenten, ohne die so vieles nicht funktioniert. Mehr als 2.500 Pumpen in unterschiedlichen Größen wurden im Jahr 2025 ausgeliefert. Damit bewegt man sich auf demselben Niveau wie im Vorjahr, wie Geschäftsführer Christoph Strobl verrät, der zusammen mit seinem Vater Robert den Betrieb leitet.

Nach zwei Rekordjahren in Folge vermeldet Strobl zwar einen Umsatzrückgang, da im Gegensatz zu den Vorjahren keine Großprojekte dabei waren, doch mit dem Ergebnis ist man trotzdem sehr zufrieden. Als\“Belohnung\“dafür wurde Strobl Pumpen zum zweiten Mal in Folge zum FOCUS Wachstumschampion ausgezeichnet.

Strobl punktet mit\“Made in Germany\“, Flexibilität und Kundenorientierung

Dauerbrenner waren wie bisher Chemienormpumpen. Hier verzeichneten die Mittelfranken ihre größten Zuwächse. Als Gründe für die wachsende Nachfrage nennt Christoph Strobl drei Aspekte:\“Unsere Chemienormpumpen haben sich als absolut zuverlässige massive Konstruktion mit dem Qualitätsmerkmal Made in Germany bewährt. Dazu haben wir auch bei Sonderausführungen kurze Lieferzeiten und punkten mit unserer Flexibilität und Kundenorientierung, etwa hinsichtlich Werkstoffvarianz und Anpassungsmöglichkeiten.\“

Dass die genannten Aspekte einen hohen Stellenwert besitzen, weiß der Hilpoltsteiner aus eigenen Eindrücken sowie Feedbacks seiner Kunden.\“Wenn deutsche bzw. europäische Unternehmen mit diesen Werten jenseits der Massenmärkte arbeiten, gibt es auch künftig noch viel Potenzial für die Wirtschaft\“, so seine Schlussfolgerung.

Neue Produktentwicklungen in der Pipeline

Das ohnehin schon breite Strobl-Produktportfolio soll demnächst Zuwachs bekommen. Für den spezifischen Einsatz in der Industrie, vor allem der chemischen, entwickelt das Team derzeit neue Produktlösungen.\“Speziell versuchen wir aktuell, bei stark feststoffbeladenen Medien – das heißt für Flüssigkeiten mit zum Teil sehr kleinen, harten Partikeln wie Kristallen – hochoptimierte Laufradgeometrien zu entwickeln\“, präzisiert Christoph Strobl.

Als fast noch wichtiger bezeichnet er, dass man im derzeit schwierigen Umfeld gemeinsam mit bestehenden Kunden neue Märkte bzw. Branchen erschließen konnte. Schließlich spielten in nahezu allen Industriebereichen Pumpen eine große Rolle, so der Geschäftsführer.

Als aktuelle Herausforderung sieht der Unternehmer den parallel zum bestehenden Betrieb laufenden Neubau unweit des jetzigen Firmensitzes. Im April 2025 war Spatenstich, im zweiten Quartal 2026 soll in der neuen Halle bereits die Produktion starten. Der Komplettumzug des Büros ist für Anfang 2027 geplant.\“Wir sind hier einigermaßen im Zeit- und gut im Finanzplan\“, sagt Christoph Strobl.

Azubis gesucht

Das Team um die beiden Geschäftsführer besteht unverändert aus 19 Mitarbeitern, darunter einem Azubi. Im neuen Jahr soll es wachsen.\“Für 2026 suchen wir Auszubildende für die Berufe Industriekaufmann/frau und technische Produktdesigner\“, betont Strobl. Aus diesem Grund will man sich auch auf der Lehrstellenbörse der Stadt Hilpoltstein am 14. März 2026 präsentieren.

Auf der Agenda für 2026 stehen auch Teilnahmen an verschiedenen Fachmessen, um neue Kontakte zu knüpfen und im Idealfall Neukunden samt größeren Projektaufträgen zu gewinnen. So stehen die Pumps&Valves in Dortmund (Februar), die IFAT in München (Mai), die AchemaME in Riad (Saudi-Arabien, Oktober) und die BrauBievale in Nürnberg (November) im Kalender.

In diesem Jahr stünde bei Strobl Pumpen das 20-jährige Firmenjubiläum an, was einen guten Anlass für eine große Feier liefert. Aus naheliegenden Gründen will die Geschäftsleitung diese jedoch bis zum Komplettumzug mit Einweihung des neuen Bürogebäudes in das Jahr 2027 verschieben. Dann steht in jedem Fall fest, ob 2026 wieder ein sehr gutes oder gar ein neues Rekordjahr für den mittelfränkischen Pumpenhersteller gewesen sein wird.

Posted by on 9. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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