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Allegra Allergieatlas 2026: Heuschnupfen im Klimastress: Wenn höhere Temperaturen Pollen aggressiver machen und Allergien zunehmen

Juckende Augen, eine laufende oder verstopfte Nase, ständiger Niesreiz – für viele Menschen gehören diese Beschwerden längst nicht mehr nur zur klassischen Pollensaison. Allergien treten heute häufiger auf, beginnen früher im Jahr und halten oft länger an. Der neue Allegra® Allergieatlas 2026[1], für den 3.560 Betroffene in ganz Deutschland befragt wurden, zeigt, dass insbesondere allergischer Schnupfen (73 %*) und Augenbeschwerden (59 %*) weit verbreitet sind. Entsprechend kommen moderne Antiallergika zum Einsatz, die entweder den ganzen Körper unterstützen (systemische Wirkung) wie Allegra® Allergietablettenoder gezielt an Augen oder Nase angewendet werden können – etwa Optilegra® Augentropfen oder NasAllegra® Nasenspray.

Dass immer mehr allergische Beschwerden auftreten, hängt auch mit einer veränderten Belastung durch Allergieauslöser zusammen. Klimaveränderungen und Umweltfaktoren wirken zunehmend als Verstärker des allergischen Geschehens – etwa durch längere Wärmeperioden, höhere Luftbelastung oder die Ausbreitung invasiver Pflanzenarten.[2] Diese Zusammenhänge wurden im Rahmen eines Pressegesprächs von Opella mit dem Allergologen Prof. Dr. Torsten Zuberbier, Charité – Universitätsmedizin Berlin, fachlich eingeordnet.

Allergien kommen früher und dauern länger

Viele Betroffene haben das Gefühl, dass sich ihre Allergie verändert hat – und das bestätigen die aktuellen Daten. 31 % der Befragten berichten von einer leichten, 10 % von einer deutlichen Verschlechterung ihrer Beschwerden in den letzten Jahren. Die Symptome beginnen oft früher im Jahr (24 %), halten länger an (21 %) oder treten häufiger auf (13 %). Bereits 45 % der befragten Frauen berichten über durchgängige Beschwerden (Männer: 32 %). Allergien entwickeln sich damit immer mehr zur chronischen Belastung.

Klimawandel verlängert die Pollensaison

Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung ist der Klimawandel. Mildere Winter und längere Vegetationsperioden sorgen dafür, dass Pollen immer früher und länger in der Luft sind. Prof. Zuberbier erklärt:\“Wir erleben zum Beispiel, dass bereits im Dezember Erle- und Haselpollen in der Luft sind. Selbst wenn noch kein Pollenflug sichtbar ist, kann das Allergen schon messbar sein.\“Besonders für Allergikerinnen und Allergiker, die auf mehrere Substanzen reagieren, gibt es immer weniger wirklich beschwerdefreie Zeit.

Umweltfaktoren und neue Pflanzen verschärfen die Situation

Neben der längeren Pollensaison verändert sich auch die Qualität der Pollen.[2] Umweltfaktoren wie erhöhte CO2- und Ozonwerte können ihre allergische Wirkung verstärken.[2] Aber nicht nur Heuschnupfen nimmt dadurch zu. Pilzsporen reagieren ebenfalls auf Wärme und Schadstoffe in der Luft, so dass auch Schimmelpilzallergien mehr und häufiger Beschwerden verursachen.[2] Hinzu kommt die Ausbreitung invasiver Pflanzenarten wie Ambrosia, deren Allergene außerdem diagnostisch oft nicht ausreichend erfasst werden. Umso wichtiger ist es, die Behandlung an den tatsächlichen Beschwerden auszurichten – auch ohne eindeutigen Allergietest.

Wenn Augen und Nase den Alltag bestimmen

Beim allergischen Schnupfen empfinden Betroffene vor allem starken Niesreiz sowie Juckreiz (jeweils 58 %**) und eine verstopfte Nase (56 %**) als belastend. Bei den Augen steht der Juckreiz im Vordergrund (57 %**), gefolgt von Tränenfluss und Rötung (jeweils 42 %**). Doch Allergien beschränken sich nicht nur auf Nase und Augen. Ein Teil der Befragten berichtet auch über Hautreaktionen (30 %*), Beschwerden im Mund-Rachen-Raum (28 %*) oder allergisches Asthma (29 %*). Die Symptome sind vielfältig – und oft langanhaltend.

Was Betroffene von einer Allergietherapie erwarten

Laut Allergieatlas fühlen sich Betroffene vor allem in ihren Freizeitaktivitäten und beim Schlaf durch Allergiebeschwerden stark beeinträchtigt (34 %**). 80 Prozent behandeln sich deshalb selbst mit Medikamenten. Diese sollen vor allem schnell (69 %) und langanhaltend wirken (63 %) sowie einfach in der Anwendung sein (48 %). Dabei gehen die konkreten Vorlieben auseinander: Während sich ein Teil eine Wirkung gegen alle Allergiebeschwerden wünscht (38 %), bevorzugen andere gezielt lokale Lösungen, etwa für die Augen oder die Nase (30 %).

\“Macht nicht müde\“- ein entscheidender Punkt

Bei der Auswahl eines geeigneten Antiallergikums sollte auch der Aspekt\“macht nicht müde\“eine Rolle spielen. Dieses Problem kann beiälteren Allergiemedikamenten auftreten, sofern sie oral (als Tabletten oder Tropfen) eingenommen werden und im zentralen Nervensystem wirken. Zuberbier warnt davor, diesen Punkt zu unterschätzen:\“Wichtig ist zu wissen, dass zu den Nebenwirkungenälterer Antihistaminika nicht nur Müdigkeit zählt, sondern auch Veränderungen des Reaktionsvermögens, welche zu Gefährdungen im Straßenverkehr führen können.\“Er empfiehlt daher moderne Wirkstoffe, die die Blut-Hirn-Schranke möglichst nicht passieren.

Vorbeugung kann Beschwerden abmildern

Obwohl Allergien oft gut vorhersehbar sind, nehmen bislang nur ein Drittel der befragten Allergiemittel-Verwender vorbeugend Medikamente wie ein Antihistaminikum ein. Dabei kann genau das helfen, Beschwerden besser in den Griff zu bekommen. Prof. Zuberbier erklärt:\“Ein Antihistaminikum funktioniert wie eine Steckdosensicherung. Das heißt: Das Histamin kann nicht an seinen Rezeptor andocken. Natürlich muss diese Steckdosensicherung installiert sein, bevor das Histamin ausgeschüttet wird.\“Deshalb ist es sinnvoll, gegenzusteuern, bevor die Symptome voll einsetzen.

Individuelle Lösungen für Augen, Nase und Körper

Die Umfrage zeigt: Die optimale Therapie für alle gibt es nicht. Wird allergischer Schnupfen medikamentös behandelt, greift die Mehrheit der Befragten zu Tabletten (52 %), andere bevorzugen Nasensprays (33 %), Bei Augenbeschwerden setzen viele auf Augentropfen (41 %), aber auch Tabletten werden genutzt (37 %). Entscheidend ist, die Behandlung an die eigenen Beschwerden und Vorlieben anzupassen. Dafür gibt es verschiedene Optionen.

Allegra® Allergietabletten mit Bilastin eignen sich für Allergiebeschwerden an Augen, Nase oder Haut. Bilastin gehört zu den Antihistaminika der neuesten Generation. Studien zeigen, dass es schnell wirkt – meist innerhalb von 30 bis 60 Minuten[3] – und seine Wirkung bis zu 24 Stunden anhält.

Da es die Blut-Hirn-Schranke nur in geringem Maß passiert,[4] macht Bilastin nicht müde.[5] Gleichzeitig zeigt sich selbst bei längerer Einnahme kein Wirkverlust.[6] Deshalb eignet es sich auch bei häufigen oder ganzjährigen Beschwerden.

Stehen die Augen im Vordergrund des Allergiegeschehens, können zusätzlich Augentropfen wie Optilegra® mit Olopatadin eingesetzt werden. Olopatadin wirkt direkt am Auge und kann typische Symptome wie Juckreiz, Rötung und Tränenfluss meist rasch lindern.[7],[8],[9]

Bei ausgeprägten Heuschnupfensymptomen kann eine Wirkstoffkombination sinnvoll sein. NasAllegra® Nasenspray mit Azelastin und Fluticason wirkt sowohl antiallergisch wie auch antientzündlich. Es bietet sich für Allergikerinnen und Allergiker an, die unzufrieden mit ihrem bisherigen Allergie-Nasenspray sind und etwas Stärkeres suchen.[10] In klinischen Studien wurde ein schneller Wirkeintritt beobachtet, die maximale Wirksamkeit wird nach einigen Tagen erreicht.[11]

Welche Therapie sinnvoll ist, hängt von den individuellen Beschwerden ab. Auch eine Kombination von systemischen und lokalen Behandlungsformen ist möglich.\“Sind jedoch mehrere Organsysteme betroffen – auch beim Fokus auf geröteten Augen und Niesreiz – bleibt das systemische Antihistaminikum die Therapie der ersten Wahl\“, betont Zuberbier.

Eine Beratung in der Apotheke hilft, die passende Option zu finden und Symptome besser zu kontrollieren – auch bei längeren Allergiephasen.

MAT-DE-2600196-1.0 – 01/2026

* kumulierter Wert für sehr/eher häufiges Auftreten ** kumulierter Wert für sehr/eher starke Belastung

[1] Allergieatlas 2026, repräsentative Umfrage von Bilendi im Auftrag von Opella, Stichprobe: 3.560 Personen der deutschen Bevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren, bei denen eine oder mehrere Allergien auftreten, Befragungszeitraum 2.12. bis 18.12.2025. Grundlage der Quotenstichprobe dieser Befragung sind die aktuellen Bevölkerungsstatistiken (Alter, Geschlecht, Bundesländer) der deutschen Bevölkerung. | Unveröffentlichte Daten können abgefragt werden unter mail@petersenpartner.de.

[2] Epstein TEG et al. Impact of climate change on aerobiology, rhinitis, and allergen immunotherapy: Work Group Report from the Aerobiology, Rhinitis, Rhinosinusitis&Ocular Allergy, and Immunotherapy, Allergen Standardization&Allergy Diagnostics Committees of the American Academy of Allergy, Asthma&Immunology. J Allergy Clin Immunol 2025; 155(6): 1767-1782.e2.

[3] Church MK et al. A lifetime companion for the treatment of allergies. Current Medical Research and Opinion 2020; 36 (3): 445-454.

[4] Wang XY et al. Treatment of allergic rhinitis and urticaria: a review of the newest antihistamine drug bilastine. Ther Clin Risk Manag 2016; 12: 585-597.

[5] Nicht-sedierend. Müdigkeit und Schläfrigkeit in Studien mit vergleichbarer Häufigkeit wie unter Placebo. Leceta A et al. Bilastine 10 and 20 mg in paediatric and adult patients: an updated practical approach to treatment decisions. 2021 Drugs Context; 10: 2021-5-1.

[6] Okubo K et al. Efficacy and safety of bilastine in Japanese patients with perennial allergic rhinitis: A multicenter, randomized, double-blind, placebo-controlled, parallel-group phase III study. Allergol Int 2017; 66: 97-105.

[7] Spangler DL et al. Evaluation of the efficacy of olapatadine hydrochloride 0.1% ophthalmic solution and azelastine hydrochloride 0.05% ophthalmic solution in the conjunctival allergen challenge mode. Clin Ther 2001; 23(8): 1272-1280.

[8] Abelson MB, Greiner JV. Comparative efficacy of olopatadine 0.1% ophthalmic solution versus levocabastine 0.05% ophthalmic suspension using the conjunctival allergen challenge model. Curr Med Res Opin 2004; 20(12):1953-1958.

[9] Li S, Zhong S. Comparison of olopatadine with ketotifen for allergic conjunctivitis: a meta-analysis study. Postepy Dermatol Alergol 2023; 40(2): 326-330.

[10] Meltzer EO et al. MP29-02 (a novel intranasal formulation of azelastine hydrochloride and fluticasone propionate) in the treatment of seasonal allergic rhinitis: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial of efficacy and safety. Allergy Asthma Proc 2012; 33: 324-332.

[11] Die nasale Azelastin-Fluticason Kombination verbesserte nasale Allergiesymptome signifikant im Vergleich zu Placebo bereits nach 5 Minuten. Bousquet J et al. Onset of Action of the Fixed Combination Intranasal Azelastine-Fluticasone Propionate in an Allergen Exposure Chamber. J Allergy Clin Immunol Pract 2018; 6(5): 1726-e6.

Über Opella.

Opella ist ein international tätiges, zukunftsorientiertes Unternehmen, das den Markt für rezeptfreie Medikamente (OTC-Produkte) neu denkt und mit innovativen Konzepten weiterentwickelt. Unsere Mission: Selfcare so einfach wie möglich zu machen – indem wir Menschen befähigen, Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen. Dieses Ziel verfolgen wir für mehr als 500 Millionen Verbraucher*innen weltweit. Getragen wird diese Mission von 100 etablierten und weltweit geschätzten Marken, unserem globalen Team mit 11.000 engagierten Mitarbeitenden, 13 erstklassigen Produktionsstandorten – einer davon in Köln -und vier spezialisierten Zentren für Forschung und Innovation. Unser Hauptsitz befindet sich in Paris, Frankreich. In Deutschland zählen wir als A. Nattermann&Cie. GmbH zu den Herstellern vieler bekannter und bewährter Marken, die aus Apotheken nicht wegzudenken sind – darunter Allegra®, Buscopan®, Dulcolax®, Thomapyrin® und Mucosolvan®. Viele dieser Produkte sind Marktführer in ihrem jeweiligen Segment.

Als B Corp-zertifiziertes Unternehmen in mehreren Märkten, darunter auch Deutschland, setzen wir uns aktiv für eine gesündere Zukunft für Mensch und Umwelt ein. Mehr über unsere Mission, die Gesundheit in die Hände der Menschen selbst zu legen, erfahren Sie unter www.opella.com.

Allegra® Allergietabletten 20 mg Tabletten. Allegra® Allergietabletten 20 mg Schmelztabletten.

Wirkstoff: Bilastin. Anwendungsgebiet: Antihistaminikum. Zur Linderung der Beschwerden allergischer Rhinokonjunktivitis und Urtikaria. Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie IhreÄrztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

A. Nattermann&Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: Tabletten: April 2025, Schmelztabletten: Februar 2025.

NasAllegra® 137 Mikrogramm/50 Mikrogramm pro Sprühstoß, Nasenspray, Suspension. Wirkstoffe: Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Anwendungsgebiet: Linderung der Symptome der mittelschweren bis schweren saisonalen allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) bei Erwachsenen, nach ärztlicher Erstdiagnose und wenn die Anwendung eines intranasalen Antihistaminikums oder Kortikosteroids allein nicht ausreicht. Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie IhreÄrztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

A. Nattermann&Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: Oktober 2025.

Optilegra® 1 mg/ml Augentropfen, Lösung. Wirkstoff: Olopatadin. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid und Phosphate. Anwendungsgebiet: Linderung der Symptome der jahreszeitbedingten allergischen Konjunktivitis bei Erwachsenen. Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie IhreÄrztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

A. Nattermann&Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: Oktober 2025.

Pressekontakt:

Petersen&Partner Pharma Marketing GmbH
ein Unternehmen der dpmed
Kerstin Germighausen
Milchstraße 21
20148 Hamburg
mail@petersenpartner.de
Tel.: 040.56 00 75-0
Fax: 040.56 00 75-30

Original-Content von: Petersen&Partner Pharma Marketing GmbH,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 9. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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