„MDR-exactly“: Tarnung für den Drogenhandel–Spätis in Leipzig

Die Reportage zeigt, wie die Behörden versuchen, den verdeckten Drogenhandel einzudämmen. „Die Fassade des Gewerbes spielt eine bedeutsame Rolle bei der Abgabe von Heroin. Wenn wir einen Laden für einen Monat schließen lassen, gehen den Betreibern Gewinne von mehreren zehntausend Euro verloren.“ So begründet Kriminaloberrat Matthias Franz gegenüber „MDR-exactly“ den großen Aufwand. Im vergangenen Jahr haben die Behörden 26 Spätverkaufsstellen und Bars geschlossen. Doch das wirkt oft nur kurz. Die durchschnittliche „Verschlusszeit“ beträgt lediglich 40 Tage, bevor dieselben Läden mit einem neuen Betreiber wieder öffnen. Frustrierend auch für Christian Ehrlich vom Leipziger Gewerbeamt. „Oft steht am nächsten Tag schon ein neuer Betreiber bereit. Das Geschäftsmodell bleibt dasselbe.“ Wenn er über die Leipziger Eisenbahnstraße geht,sieht er bekannte Gesichter. Und wie die amtlichen Siegel seiner Behörden an den Türen immer wieder aufgebrochen werden.
Heroinverstecke, Dealer-Handys und Clanstrukturen– die „MDR-exactly“-Recherche über obskure Drogen-Spätis im Leipziger Osten ist jetzt in der ARD Mediathek zu sehen.
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