LinkedIn-Analyse: Das sind die Karriere-Hotspots Deutschlands

– LinkedIn hat untersucht, welche deutschen Städte und Regionen abseits großer Metropolen wie München, Berlin oder Hamburg die dynamischsten Arbeitsmärkte aufweisen
– Bremen führt das\“Cities on the Rise\“-Ranking an – im letzten Jahr lag die norddeutsche Hansestadt noch auf Platz fünf
– Tübingen und Leipzig tauchen erstmalig in der Top 10 auf
Mehr als die Hälfte der Deutschen empfindet die Jobsuche heute als schwieriger als noch vor einem Jahr, wie eine repräsentative Umfrage (https://d5lg8x04.na1.hs-sales-engage.com/Ctc/Z+23284/d5LG8x04/Jll4YGXpW7Y9pgv6lZ3n9W31BvTH3fsqY3N3zxGPQ9WqZfW5–3ws7V8w_2W4tjmKh9b3qHkW59B-1z1v-JsmVTLC035NkqFyW432L5l1D0ks3Vs19QK28gVwbVKNTrB3LpktlN40q68SyV_h8W5SfB7j5x4NNQVp1bhb5GS6yWW6tPr_l3d_F36W7-W6FL8q24yVW5g4lr-2T6Ky2W7cly7Y4TVFqxW3v_wNx2c6_sLW4wRn1L6TySG9W5lcJ4b2zVSkHW7rb_Gh5J_1LpW3FjbQd2zcFkSW3qNbhB4lVJcvW5qsVGs4fnbZfN9hN101mPtY9VRKYSn76CRWhW6kQC6t5JkfMXW3VQgJd6wdxGmW3_YQTm6J8dkGW22HJs_4Tq44zW10-Xfd4SY9HzW2z7dsS7CvVNVW7Qm0Kl7vFfRyW4MPZvq58LQDgW2Djc2L7w3hwfN1fPBb73PwcQW2tMX5z2lRzxHW1ZrvyN30hB9NW3_7LNK6VtltzW2ghnBP3sH4MxW2Bf-3M74ymZxW3dz8y01Hx23yW3G7P565H3j6QdS3ZlW04) von LinkedIn zeigt. In welchen Regionen Fachkräfte dennoch Chancen auf attraktive Stellen haben, hat das Business Netzwerk nun in seinem\“Cities on the Rise\“-Ranking ermittelt. Die Untersuchung stützt sich auf exklusive LinkedIn-Daten, die das Wachstum von Neueinstellungen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und den Zuzug von Fachkräften in ganz Deutschland erfassen. Ein wiederkehrendes Muster in den Top 10: An vielen der aufstrebenden Standorte treiben mittelständische Unternehmengemeinsam mit Hochschulen und Start-ups das Wachstum voran und schaffen so neue Karrierechancen vor Ort.
1. Bremen
Im letzten Jahr (https://d5lg8x04.na1.hs-sales-engage.com/Ctc/Z+23284/d5LG8x04/JlF2-6qcW8wLKSR6lZ3ldW56vDfC1vJpQBN6BVjJlgmg4kW1kN5K98Fb2_KW4dyzkw617XcbW6nZW0D4bKcwzW5zTHdf57ZwKHN1MrW7fkc8tHW6j414g2QHsNlW7-tV6v395R9JW8zTYFv8yS7JlW7lrhH148nN_KW9cyKzC306nwyW1nmHxY8ZcX77W3776Bp2XKQdTW4TsKhV7jf2-GW415fbG6XZrmXW87dqT22M2K49VvJXsX4W4SvkW51Ys7G1QfP0HW4WC8Pn6vGlXyW7NhNyN8WdkC9W6Qh8fn5FSh-zW8PBmXn3jLWfHW1-NfBJ5RdlhPW8PY7-Y8Rb-_NW5YyH9C1Mg9pRW4JM-LL34P3pBMbXJpPhsPQzf3cNcrY04) hatte LinkedIn zum ersten Mal die Karriere-Hotspots Deutschlands ermittelt – da belegte Bremen Platz fünf des Rankings. In diesem Jahr liegt die norddeutsche Hansestadt ganz vorn. Bremen befindet sich im Spannungsfeld zwischen strukturellen Herausforderungen wie Arbeitslosigkeit, Druck auf traditionelle Industriezweige wie die Stahlbranche sowie neuen, vielversprechenden Entwicklungschancen: DerVerteidigungssektor erlebt deutschlandweit einen Aufschwung, und insbesondere Bremen profitiert davon. Unternehmen wie Airbus Defence, Rheinmetall, OHB, Atlas Elektronik oder die Lürssen-Werft treiben das Wachstum in der Region voran: Rund 10.000 Mitarbeitende sind in diesem Sektor beschäftigt, und sieben Prozent des branchenweiten Umsatzes in Deutschland werden allein in Bremen erwirtschaftet.
2. Heilbronn
Heilbronn ist in dem Ranking von Platz neun auf Platz zwei geklettert. Die Stadt im Norden Baden-Württembergs hat sich als stabiler Wachstumsstandort mit starken Unternehmen wie der Schwarz-Gruppe und einem innovationsstarken Mittelstand etabliert. Mit dem Innovationspark für Künstliche Intelligenz (IPAI) entsteht ein von der Schwarz-Gruppe und der öffentlichen Hand finanziertes Milliarden-Euro-Projekt, an dem künftig mehr als 5.000 Fachkräfte arbeiten werden. Damit einher geht ein massiver Ausbau der Forschungslandschaft – bis zu acht Fraunhofer-Zentren werden in Heilbronn ihre Aktivitäten bündeln – von Cybersicherheit bis KI. Wie eng Wirtschaft und Wissenschaft vor Ort zusammenwirken, zeigt auch der TUM Campus Heilbronn, der insbesondere die Kooperation zwischen Mittelstand und Forschung stärkt.
3. Metropolregion Rhein-Neckar
Die Metropolregion Rhein-Neckar konzentriert sich auf Zentren wie Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg sowie auf ein starkes Umland. Die Region belegt in diesem Jahr den dritten Platz, im vergangenen Jahr lag sie auf Platz vier. KMU und große Unternehmen wie BASF, SAP und Roche prägen die Wirtschaftslandschaft ebenso wie Forschungszentren, und Investoren finanzieren diese Allianzen weiterhin.
4. Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet verbessert seine Position im Ranking von Platz sieben auf Platz vier. Es gehört nach wie vor zu den am dichtesten besiedelten Regionen Europas. Trotz hoher Arbeitslosenquoten baut das Ruhrgebiet seine Rolle als Drehscheibe für Wasserstoff und die Energiewende weiter aus. Außerdem gewinnen Universitäten und Start-up-Netzwerke zunehmend an Bedeutung.
5. Tübingen
Tübingen taucht in diesem Jahr zum ersten Mal in dem Ranking auf. Die Universitätsstadt zeichnet sich als hochspezialisierter Innovationsstandort mit starker akademischer Ausrichtung aus. Sie beherbergt eine vielfältige Mischung aus Branchen, darunter Life Sciences, Medizintechnik und KI: Biotech-Unternehmen wie Immatics und CeGaT prägen das lokale Ökosystem.
6. Münster
Münster belegt wie im letzten Jahr den sechsten Platz. Mit einer jährlichen Bevölkerungswachstumsrate von etwa 0,4-0,6 Prozent wächst die Stadt stetig, wobei die Universität eine der wichtigsten Triebkräfte für Innovation darstellt. Das regionale Wirtschaftsumfeld umfasst eine breite Basis an Start-ups, insbesondere in den Bereichen Digitalwirtschaft, KI und Deep Tech. Die Stadt profitiert von der engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und kleinen sowie mittleren Unternehmen. Der Immobilienmarkt ist jedoch angespannt und Investoren zeigen sich in letzter Zeit eher zurückhaltend.
7. Düsseldorf
Düsseldorf verbessert sich um einen Platz und liegt in diesem Jahr auf Platz sieben. Obwohl die Arbeitslosenquote über dem Bundesdurchschnitt liegt, wächst die Stadt weiter, ebenso wie die Investitionen, insbesondere in den Bereichen IT, Finanzen und Immobilien. Zudem verzeichnete Düsseldorf einen neuen Rekord bei der Zahl der Start-up-Gründungen.
8. Karlsruhe
Karlsruhe klettert zwei Plätze nach oben – von Platz zehn auf Platz acht. Die baden-württembergische Stadt wächst stetig und erweist sich angesichts der schwankenden Konjunktur in Deutschland als widerstandsfähig: Karlsruhe profitiert mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Siemens, EnBW sowie einerwachsenden Start-up- und IT-Szene von einem Innovationsökosystem. Das geht mit steigenden Gewerbesteuereinnahmen und Investitionen in Technologie und Bildung einher.
9. Freiburg
Freiburg gehört erneut zu den Top Ten und belegt im diesjährigen Ranking Platz neun. Die Stadt hat sich zu einem dynamischen Standort entwickelt, der gleichzeitig eine hohe Lebensqualität bietet: Sein Wachstum wird maßgeblich durch Investitionen in Forschung und Innovation vorangetrieben. Die Universitätsstadt profitiert von einer hohen Konzentration an Forschungseinrichtungen – darunter fünf Fraunhofer-Institute mit rund 2.700 Mitarbeitenden – sowie von einem schnell wachsenden Start-up-Ökosystem mit den Schwerpunkten Green Tech und Life Sciences.
10. Leipzig
Leipzig taucht wie Tübingen zum ersten Mal in dem Ranking auf. Die positive Beschäftigungsentwicklung spricht dafür, dass die Stadt künftig ein wichtiger Treiber des Arbeitsmarkts in Ostdeutschland sein wird. Der wirtschaftliche Aufschwung wird vor allem durch Investitionen angetrieben: Allein die Stadt plante für das Jahr 2024 Investitionen in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro, vor allem in Infrastruktur und Stadtentwicklung. Gleichzeitig siedeln sich weiterhin neue Unternehmen – insbesondere aus den Bereichen Logistik, Automobilindustrie und Technologie – in Leipzig an, wodurch sich die Stadtals erstklassiger Wirtschaftsstandort etabliert.
Matthias Bergleiter (https://d5lg8x04.na1.hs-sales-engage.com/Ctc/Z+23284/d5LG8x04/Jl22-6qcW7lCdLW6lZ3m9W2hXyq13d3G4SW105vKM6P4YmXW7Td-Yd97hfWdW41G5896MJq_JW4B8hvG4HwMPNW48WPjN7dGTqBW6vF6k48Yf_xXW33CL7g62566jW5tLt613dwm06N2gWxnCjv4NvW3Gp2HG4y2hcqW79N2y66sqYMsW4snZQb2mgPQbW71fpbT5c8nQSW6Y9x4R62gN2WV4t2j-3tgjG6W5JCK7G6LKb6hW2qTC1C2Gcc8hW510tnV5W-BTmW3N2R1d89W6bhN8MJ4nt6rhGHW1PjFYG8-VYyhN4cnTcNhxR0BN7khY53CXZ03f5wzssW04), Head of Editorial DACH bei LinkedIn News, ordnet ein:\“Deutschlands Zukunftsstandorte liegen längst nicht mehr nur in Berlin, München oder Hamburg. In Heilbronn, der Metropolregion Rhein-Neckar, Münster oder Karlsruhe treibt selten ein einzelner Konzern das Wachstum. Stattdessen ziehen dort viele mittelständische Unternehmen gemeinsam mit Hochschulen und Start-ups an einem Strang, bilden aus und binden Fachkräfte oft über Jahrzehnte an ihre Region. Diese Struktur macht die Standorte weniger abhängig von einzelnen Großinvestitionen und dadurch widerstandsfähiger gegen wirtschaftliche Schwankungen. Wer hier ausgebildet wird, findet häufig direkt vor Ort einelangfristige berufliche Perspektive, ohne für den nächsten Karriereschritt in eine der etablierten Metropolen ziehen zu müssen. Deutschlands Karriere-Hotspots sind eben auch Mittelstands-Hotspots.\“
Weitere Informationen zu dem Ranking finden Sie hier (http://www.linkedin.com/pulse/linkedin-cities-rise-2026-deutschland-die-10-wachstumsst%C3%A4rksten-wz2ne?utm_source=share&utm_medium=member_android&utm_campaign=share_via).
Über die Untersuchung
Für die Liste der Cities on the Rise für Deutschland hat LinkedIn diejenigen Metropolregionen identifiziert, die die größte Arbeitsmarktdynamik aufwiesen und in denen es mehr Neueinstellungen als Weggänge gab. Die Arbeitsmarktdynamik wird anhand der jährlichen Zunahme an Neueinstellungen und Stellenanzeigen ermittelt. Dafür wurden im jeweiligen Betrachtungsjahr sowohl die Gesamtzahl der Mitglieder, die eine neue Position zu ihrem LinkedIn-Profil hinzugefügt haben, als auch die Änderung bei der Anzahl der Stellenanzeigen auf LinkedIn in diesem Jahr analysiert und dieseWerte durch die durchschnittliche Anzahl an Mitgliedern in der jeweiligen Region bzw. Stadt geteilt. Die Beschäftigungsänderung beschreibt, wie sich das Verhältnis von Zustrom und Abwanderung von Fachkräften pro Jahr verändert: Die Rate gibt an, wie viele LinkedIn-Mitglieder für jedes Mitglied, das den in seinem Profil angegebenen Ort verlassen hat, in die entsprechende Region gewechselt sind.
Es wurden nur Regionen und Städte in Deutschland berücksichtigt, bei denen die Anzahl der Zuzüge, die Zahl der Stellenanzeigen sowie die Rate der Beschäftigungsänderung innerhalb oder über dem obersten 50. Perzentil lagen. Metropolregionen mit mehr als einer Million LinkedIn-Mitgliedern wurden von der Betrachtung ausgenommen, um die Dynamik des Arbeitsmarkts in mittelgroßen und kleineren Ballungszentren besser abbilden zu können. Diese Analyse basiert auf LinkedIn-Daten sowie anonymisierten und aggregierten Datensätzen, in denen Millionen von Mitgliederprofilen in Deutschland zwischen dem 1. März 2024 bis 1. Februar 2026 ausgewertet wurden.
Einblicke zu den Städten
Die einstellungsstärksten Branchen und Unternehmen mit den meisten Neueinstellungen basieren auf den Branchen und Arbeitgebern, die zwischen dem 1. Februar 2024 und dem 1. Februar 2026 den größten Anteil an Mitgliedern in der jeweiligen Metropolregion eingestellt haben. Die Verfügbarkeit flexibler Arbeitsmodelle misst den Anteil der Stellenangebote in der jeweiligen Metropolregion, die als\“remote\“oder\“hybrid\“gekennzeichnet sind oderähnliche Begriffe enthalten. Berücksichtigt wurden Stellenangebote aus dem Zeitraum vom 1. Februar 2025 bis zum 1. Februar 2026.
Über LinkedIn
Mitüber 1,3 Milliarden Mitgliedern weltweit und über 30 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum ist LinkedIn das größte digitale Netzwerk für beruflichen Austausch, Information, Inspiration, Weiterentwicklung und Jobs. Wir vernetzen Menschen aus der Arbeitswelt und helfen ihnen dabei, im Beruf erfolgreich und zufrieden zu sein. In der LinkedIn Community teilen unsere Mitglieder ihre Beiträge in einem professionellen Rahmen und unterstützen sich gegenseitig. Die Mitgliedschaft ist dabei für sie in großem Umfang kostenlos.
Unseren Kunden aus den Bereichen Recruitment, Marketing, Sales und Learning bieten wir umfassende Möglichkeiten, Mitarbeitende und potenzielle Mitarbeitende sowie weitere geschäftliche Zielgruppen zu erreichen, für sich zu begeistern und zu entwickeln.
Mit dem LinkedIn Economic Graph zeichnen wir die erste digitale Abbildung des weltweiten Arbeitsmarktes. Datenbasiert visualisieren wir gegenwärtige Trends in Echtzeit und laden Vertreter aus Politik, Wirtschaft und NGOs zur Diskussion darüber ein, wie wir als Gesellschaft auf die Veränderungen unserer Zeit reagieren können.
Pressekontakt:
Henning Dorstewitz | hdorstewitz@linkedin.com | +49 151 7230 6924
Pia Senkel | pia.senkel@tonka-pr.com | +49 173 370 2649
Klaas Geller | klaas.geller@tonka-pr.com | +49 176 747 17519
Original-Contentvon: LinkedIn,übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
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