Libanon: Tausende Kinder auf der Flucht / Kindernothilfe fordert verstärkten Schutz für Kinder

Nach Angaben der libanesischen Abteilung für Katastrophenrisikomanagement (Disaster Risk Management) sind seit Beginn der Angriffe bis zum 5. März schätzungsweise 83.000 Menschen vertrieben worden, darunter etwa 29.000 Kinder. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen wird erwartet, dass die Zahl der Vertriebenen in den kommenden Tagen weiter deutlich ansteigen wird.\“Wir erleben gerade eine Erosion des Völkerrechts, auch durch unsere politischen Entscheidungsträger*innen in Berlin. Darunter leiden vor allem Kinder und Jugendliche, die am wenigsten für diese Situation können. Eine weitere Eskalation des Konfliktes muss dringend verhindert werden, um weiteres Leid für die Zivilbevölkerung zu vermeiden\“, so Carsten Montag, Vorstand der Kindernothilfe.
Die Kindernothilfe steht in engem Austausch mit den Partnerorganisationen im Libanon, um laufende Projekte an die aktuelle Situation anzupassen. So weitet der Partner Alpha seine Hilfsangebote in Beirut und der Beeka Ebene aus, um auf die wachsende Zahl von Binnenvertriebenen reagieren zu können. Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen unterstützt die Kindernothilfe die Familien vor Ort.
Die Kindernothilfe zählt zu den größten Kinderrechtsorganisationen in Europa. Sie setzt sich gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen für den Schutz und die Unterstützung von Kindern und Familien in Krisen- und Konfliktregionen ein. Durch langfristige Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfeengagiert sich die Organisation für bessere Lebensbedingungen und die Wahrung der Kinderrechte weltweit. Seit 2013 ist die Kindernothilfe im Libanon aktiv und erreicht dort über ihre Partnerorganisationen momentan 18.000 Kinder.
Pressekontakt:
Angelika Böhling, Pressesprecherin
Angelika.Boehling@kindernothilfe.de
Tel.: 0203.7789-230
Original-Content von: Kindernothilfe e.V.,übermittelt durch news aktuell
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