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Leuphana Universität Lüneburg und Hochschule Mittweida entwickeln gemeinsamen MBA-Studiengang Wirtschaftsforensik

 

Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen und zunehmender wirtschaftskrimineller Risiken wächst der Bedarf an Fach- und Führungskräften mit interdisziplinärer Expertise zur Aufdeckung, Aufklärung und Prävention wirtschaftskrimineller Sachverhalte. Die Leuphana Universität Lüneburg und die Hochschule Mittweida haben eine Kooperation zur Entwicklung eines gemeinsamen weiterbildenden Masterstudiengangs Wirtschaftsforensik vereinbart. Der berufsbegleitend studierbare MBA soll zum Sommersemester 2027 an der Leuphana Professional School starten und richtet sich an Berufstätige, die sich für Fach- und Führungsaufgaben im Bereich der Wirtschaftsforensik qualifizieren möchten.

Der Kooperationsvertrag wurde am 19. Februar 2026 in Lüneburg unterzeichnet. An der Unterzeichnung nahmen unter anderem der Kanzler der Hochschule Mittweida, Ulrich Pietsch, sowie Professoren beider Hochschulen teil, die an der inhaltlichen Konzeption des Studiengangs mitwirken.

Ziel des Studiengangs ist es, Fach- und Führungskräfte für die wirtschaftsforensische Praxis auszubilden. Absolventinnen und Absolventen sollen in der Lage sein, komplexe wirtschaftsforensischen Sachverhalte aufzudecken und aufzuklären, Risiken doloser Handlungen zu identifizieren und Maßnahmen zur Sicherstellung regelkonformen Handelns auf allen Ebenen der Organisation zu entwickeln.

„Mit dem gemeinsamen MBA Wirtschaftsforensik bündeln wir die wirtschaftswissenschaftliche Weiterbildungsexpertise der Leuphana mit der forensischen Fachkompetenz der Hochschule Mittweida und schaffen ein interdisziplinäres Weiterbildungsangebot mit hoher Praxisrelevanz“, sagt Prof.Dr. Markus Reihlen, Vizepräsident für Professional School, Internationalisierung, Entrepreneurship und Transfer an der Leuphana Universität Lüneburg.

Die Hochschule Mittweida bringt ihre ausgewiesene Expertise im Bereich der digitalen und allgemeinen Forensik in die Kooperation ein. Die Leuphana Universität Lüneburg ergänzt diese Perspektive über langjährige Erfahrung in der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie über etablierte Studienangebote unter anderem in den Bereichen Auditing und Corporate&Business Law an der Professional School. Gemeinsam entsteht ein Studiengang an der Schnittstelle von Wirtschaft, Recht und Technologie.

„Der Studiengang reagiert auf den wachsenden Bedarf an Fachkräften, die in einem zunehmend regulierten und digitalisierten Umfeld wirtschaftskriminelle Risiken erkennen und steuern können“, betont Prof. Dr. Matthias Heckel, Professor für Digitale und Allgemeine Forensik an der Hochschule Mittweida. Inhaltlich greift der MBA aktuelle technologische, organisatorische und gesellschaftliche Herausforderungen auf, etwa durch den Einsatz digitaler Analysemethoden, IT-Forensik und systematischer Risikoerkennung. „Ein zentrales Element des Studiengangs wird auch der Umgang mitKünstlicher Intelligenz sein, deren zunehmende Bedeutung sowohl bei der Begehung wirtschaftskrimineller Handlungen als auch bei deren Aufdeckung und Aufklärung kaum zu überschätzen ist“, betont Prof. Dr. Dirk Labudde, Leiter der Fachgruppe Forensik an der Hochschule Mittweida.

Der MBA Wirtschaftsforensik bereitet auf Tätigkeiten unter anderem in Compliance- und Governance-Funktionen, der Internen Revision, Forensic Accounting, Wirtschaftsprüfung, Beratung sowie in öffentlichen Institutionen und Strafverfolgungsbehörden vor. Die weitere inhaltliche Ausgestaltung des Studiengangs erfolgt in den kommenden Monaten.

Kontakt:
Maria Schloßstein
maria.schlossstein@leuphana.de

Posted by on 2. März 2026.

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Categories: Allgemein

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