Krise um Vetternwirtschaft: AfD Sachsen-Anhalt akzeptiert Vermittler aus Berlin

Die Idee, einen Vermittler in den AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt zu schicken, wurde auf der jüngsten Sitzung des AfD-Bundesvorstands beraten. Gottschalk sagte:\“Ich will alles versuchen, wenn man mich lässt. Das habe ich dem Bundesvorstand angeboten, und dort hat keiner widersprochen.\“
Während des Schlichtungsversuchs sollten die Akteure in Magdeburg auf wechselseitige Anschuldigungen verzichten, fordert Gottschalk.\“Ich wünsche mir für die Gespräche eine Friedenspflicht. Alle sollen übereinkommen, dass sie die mediale Feldschlacht einstellen und in einen Dialog finden.\“Das zielt auf zwei verfeindete Personengruppen: Auf der einen Seite Ex-Generalsekretär Jan Wenzel Schmidt, auf der anderen Seite die Führungsriege um Parteichef Reichardt und Spitzenkandidat Siegmund.
Die AfD-Landesspitze ist bemüht, den Einsatz eines externen Mediators herunterzuspielen. Auf MZ-Anfrage betonte ein Parteisprecher, Gottschalk habe\“keinen Auftrag\“des Bundesvorstands, in Sachsen-Anhalt zu vermitteln. Der Sprecher dementierte aber nicht, dass Parteichef Reichardt und Spitzenkandidat Siegmund ihre Zusage für einen Vermittlungsversuch gegeben haben.\“Grundsätzlich steht der Landesvorstand Sachsen-Anhalt für zielführende Gespräche jederzeit zur Verfügung\“, sagte der Parteisprecher.
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