Klares\“Ja\“zum Local Content

\“Wenn andere ihre Märkte abschotten bzw. auf die europäischen Märkte drängen, gibt es für uns genau diesen Weg\“
\“Unser Wunsch erwächst nicht aus protektionistischen Zielen, sondern aus dem Realismus. Wir dürfen nicht naiv sein,\“so Vietmeyer. Der WSM sieht eine breite EU-Content-Vorgabe als einzige Lösung, solange EU-Produzenten global deutlich schlechtere Wettbewerbsbedingungen haben:\“Wenn andere ihre Märkte abschotten bzw. auf die europäischen Märkte drängen, gibt es für uns genau diesen Weg\“, so die Vertreter von rund 5.000 mittelständischen Stahl- und Metall verarbeitenden Unternehmen. Faire Wettbewerbsbedingungen, eine gesicherte industrielle Wertschöpfung und die Unabhängigkeit von stark subventionierten Importen sind für die Industrie überlebenswichtig.
Prämien nur für E-Autos aus europäischer Fertigung
Mit Blick auf Local Content fordert der WSM auch, Prämien ausschließlich für E-Autos aus europäischer Fertigung zu geben.\“Es macht wenig Sinn, dass andere Wirtschaften von Subventionen profitieren, die hiesige Steuerzahler finanzieren. Die Mittel sollten der europäischen Wirtschaft zugutekommen\“, so WSM-Präsident Ulrich Flatken.
Kein Rückzug aus globalem Handel – Mittel, um Marktverzerrungen entgegenzutreten
Der WSM versteht die Bedenken gegenüber Local Content hinsichtlich Umsetzung und potenzieller internationaler Handelskonflikte. Für den Verband ist eine moderne Local Content Strategie aber\“kein Rückzug aus dem globalen Handel, sondern ein Mittel, um Marktverzerrungen entgegenzutreten und Innovationskraft in Europa zu halten. Der Ansatz sollte europäisch koordiniert und international eingebunden sein. Und dabei Liefer- und Wertschöpfungsketten schonen.\“
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.