Kaiserschnittrate im Jahr 2024 mit 33,0 % auf Höchststand / Deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Bundesländern

Neben dem Kaiserschnitt gibt es noch weitere, wenn auch seltener angewandte Methoden der Geburtshilfe: Eine Saugglocke wurde bei 6,7 % der Entbindungen im Jahr 2024 eingesetzt, eine Geburtszange bei 0,2 % der Entbindungen. 60,1 % der Frauen im Krankenhaus haben auf natürlichem Weg entbunden.
Große Unterschiede im regionalen Vergleich
In Bezug auf die Geburtshilfe gibt es in Deutschland große regionale Unterschiede. Am höchsten war der Anteil der Entbindungen per Kaiserschnitt in Hamburg mit 36,4 %. Es folgte das Saarland mit einer Kaiserschnittrate von 35,9 % und Hessen mit 35,6 %. Den niedrigsten Anteil von Kaiserschnitten an den Klinik-Geburten gab es in Sachsen (27,4 %), gefolgt von Brandenburg (27,6 %) und Berlin (29,9 %).
Zahl der Hebammen und Entbindungspfleger in Kliniken gestiegen
Hebammen und Entbindungspfleger spielen bei Geburten sowie der Begleitung von Frauen während und nach der Schwangerschaft eine wichtige Rolle. Im Jahr 2024 leisteten rund 12 900 Hebammen und Entbindungspfleger Geburtshilfe in deutschen Krankenhäusern. Das waren 3,3 % mehr als im Jahr zuvor mit rund 12 500 Hebammen und Entbindungspflegern. Davon waren zuletzt 88,9 % (11 400) fest angestellt, 11,1 % (1 400) waren sogenannte Belegkräfte.
Methodische Hinweise:
Die Angaben zu den Krankenhaus-Entbindungen sowie den Hebammen und Entbindungspflegern in den Krankenhäusern stammen aus der Krankenhausstatistik (Grunddaten der Krankenhäuser).
Weitere Informationen:
Weitere Daten zur sachlichen und personellen Ausstattung der Krankenhäuser, ihren organisatorischen Einheiten und den Behandlungen von Patientinnen und Patienten gibt es auf der Themenseite\“Krankenhäuser\“im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
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