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Junges Handwerk auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München

 

Gleich doppelt vertreten war der Landkreis Lörrach beim Wettbewerb „Die gute Form 2026“ auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Bei der Ausstellung zum bundesweiten Gestaltungswettbewerb des Tischler- und Schreinerhandwerks konnten die Gesellenstücke von Robin Kubetzko aus Lörrach und Noah Dürr aus Steinenbestaunt und bewertet werden. Die beiden Schreiner-Gesellen standen damit im deutschlandweiten Finale des Wettbewerbs.

„Es war ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass man es unter die besten Schreiner aus ganz Deutschland geschafft hat“, erzählt der 23-jährige Robin Kubetzko, welcher als Verbandssieger von „Schreiner Baden“ nach München gefahren war. Auch Noah Dürr reiste mit Vorfreude in die bayerische Landeshauptstadt. Die Teilnahme sei eine Bestätigung für die eigene Arbeit, so der 19-Jährige. „Erst vor Ort realisiert man so richtig: Man gehört zu den besten Nachwuchstalenten im Schreinerhandwerk.“

Das eigene Gesellenstück auf der Messe zu sehen, war für beide etwas Besonderes. „Es macht natürlich stolz zu sehen, dass das Gesellenstück, in das man so viel Zeit und Arbeit investiert hat, von so vielen Menschen angeschaut, analysiert und auch bestaunt wird“, sagt Kubetzko. „Auf so einer großen Messe Aussteller zu sein, fühlt sich großartig an“, ergänzt Dürr. Besonders spannend wurde für die beiden dann die Preisverleihung im Wettbewerb „Die gute Form 2026“ am Sonntagnachmittag. „Die Preisverleihung war perfekt“, berichtet Noah Dürr. „Aufgrund des enormen Publikumsinteresses wurde mir nochmals klar, was es bedeutet, in München auszustellen und auch, wie zukunftssicher das Handwerk eigentlich ist.“

Auch Robin Kubetzko war beeindruckt von den vielen Zuschauern vor Ort.„Das fand ich persönlich ein Highlight“, sagt er, „weil es auch zeigt, welch großes Interesse für das Handwerk und auch speziell für das Schreinerhandwerk vorhanden ist. Auch von Menschen, die damit sonst nichts am Hut haben.“ Ein weiteres Highlight erwartete Robin Kubetzka dann zum Abschluss: Er erhielt für sein Gesellenstück – einen Discgolfschrank – eine Belobigung im Wettbewerb. „Da bin ich sehr stolz drauf.“

Die Handwerkskammer Freiburg ist Dienstleister und Ansprechpartner für fast 16.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten und rund 6.500 Auszubildenden in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie dem Stadtkreis Freiburg. Die Mitgliedsbetriebe in Südbaden generierten im Jahr 2023 einen Umsatz von mehr als10 Milliarden Euro.

Neben den staatlichen Pflichtaufgaben in Ausbildung, Prüfungswesen und Handwerksrolle übernimmt die Handwerkskammer Freiburg zahlreiche weitere Aufgaben. Sie unterhält moderne Be­ra­tungs- und Bil­dungs­zent­ren, in denen sie ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an Service bietet: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung,Rechtsberatung sowie Beratung in den Bereichen „Betriebswirtschaft“, „Betriebsübergabe und – übernahme“, „Innovation“, „Umwelt“, „Außenwirtschaft“, „Fachkräftesicherung“, „Organisationsentwicklung“ und „Digitalisierung“. Daneben unterstützt sie Existenzgründer und fördert das Handwerk vor Ort.

Posted by on 12. März 2026.

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Categories: Allgemein

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