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Internationale Studie: KI verändert Jobs schneller als Unternehmen weiterbilden

 

Der Kompetenzwandel in Unternehmen nimmt deutlich an Tempo auf. Vor allem Künstliche Intelligenz verändert Aufgabenprofile und Qualifikationsanforderungen – doch viele Beschäftigte werden darauf noch nicht ausreichend vorbereitet. Das zeigt die internationale Studie\“Transformations, Skills and Learning 2026\“der Cegos Group.

Nach den Ergebnissen sehen 68 % der HR-Verantwortlichen KI und Automatisierung als wichtigsten Treiber des Kompetenzwandels. Gleichzeitig haben bislang nur 32 %der Beschäftigten entsprechende Weiterbildungsangebote erhalten. 41 % der Mitarbeitenden geben zudem an, dass Trainings häufig zu spät kommen, um im Arbeitsalltag rechtzeitig wirksam zu werden.

Weiterbildung kommt nicht schnell genug an

Die Zahlen machen ein zentrales Problem sichtbar: Unternehmen erkennen Weiterbildung zunehmend als strategischen Erfolgsfaktor. In der Praxis erreicht sie die Mitarbeitenden jedoch oft erst dann, wenn sich Aufgaben und Anforderungen bereits verändert haben.

Zwar bauen viele Organisationen Trainingsangebote aus, testen neue Lernformate und erweitern bestehende Programme. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Verfügbarkeit von Lernangeboten, sondern ihr Zeitpunkt: Sie müssen Beschäftigte erreichen, bevor Unsicherheit im Umgang mit neuen Technologien und veränderten Rollen entsteht.

91 % der HR-Verantwortlichen bewerten Kompetenzentwicklung als strategisch relevant.
65 % setzen stärker auf Upskilling als auf externe Rekrutierung. Dennoch bleibt die Lücke zwischen Transformationsgeschwindigkeit und Qualifizierungsrealität groß.

Technologie verändert Arbeit – Human Skills werden wichtiger

Für die kommenden Jahre rechnen HR-Verantwortliche und Beschäftigte mit einer Arbeitswelt, die stärker von KI, Daten, Automatisierung und flexiblen Arbeitsformen geprägt sein wird.

Gleichzeitig gewinnen menschliche Schlüsselkompetenzen an Gewicht. Für rund ein Fünftel der Befragten zählt die Entwicklung sogenannter\“Human Skills\“zu den wichtigsten Prioritäten im Umgang mit KI.

Learning&Development steht vor einem Kurswechsel

Auch im Bereich Learning&Development deuten die Ergebnisse auf einen Wandel hin:

– 70 % der HR-Verantwortlichen wollen Weiterbildung stärker in den Arbeitsalltag integrieren
– 63 % der Unternehmen geben an, KI bereits in ihre Weiterbildungsmaßnahmen integriert zu haben.
– 57 % nutzen KI zur Personalisierung von Lernpfaden

Trotzdem bleibt die Lernpraxis vielerorts traditionell geprägt: 55 % der Trainings finden weiterhin in Präsenz statt. Zwischen technologischen Möglichkeiten und gelebter Weiterbildungspraxis besteht damit weiterhin Abstand.

Unternehmen müssen Lernen früher und gezielter verankern

Die Studie legt nahe: Unternehmen müssen Lernstrategien enger mit technologischen und organisatorischen Veränderungen verknüpfen. Weiterbildung darf nicht erst reagieren, wenn neue Anforderungen bereits im Arbeitsalltag angekommen sind.

Besonders wichtig werden:

– Lernformate, die direkt in den Arbeitsalltag integriert sind,
– Qualifizierungsansätze, die schnell skalierbar sind, sowie
– KI-gestützte Lernpfade, die individuelle Entwicklungsbedarfe gezielter adressieren.

Gelingt das, kann Kompetenzentwicklung vom Engpass zum Wettbewerbsvorteil werden.

Über die Studie

Für die internationale Studie\“Transformations, Skills and Learning 2026\“wurden mehr als 5.500 Beschäftigte sowie rund 500 HR- und Weiterbildungsverantwortliche in elf Ländern in Europa, Asien und Lateinamerika befragt. Die Datenerhebung erfolgte im Dezember 2025 und Januar 2026.

Die englischsprachige Original-Pressemitteilung steht Ihnenhierzur Verfügung.

Mehrüber Cegos und die 100-jährige Geschichte des Unternehmens als Pionier der beruflichen Weiterbildung erfahren Sie unter100 Years Cegos.

Posted by on 27. Juli 2026.

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Categories: Allgemein

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