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IKW-Umfrage: Fake News zu Sonnenschutz? Die Deutschen kennen die Fakten, sind aber häufig noch verunsichert

 

Es wirkt wie ein Paradoxon: 97 % der Bundesbürger wissen, dass einmaliges Eincremen am Tag nicht ausreicht, um die Haut vor der Sonne zu schützen. Aber trotzdem verwenden nur 53 % im Sommer Sonnencreme am Strand oder im Schwimmbad. Wissen die Menschen vielleicht doch nicht so viel über Sonnenschutz, wie sie glauben oder warum vergessen viele den UV-Schutz im Alltag? Und wie sehr vertrauen die Deutschen Social Media, wenn es um Sonnenschutz geht?

Die Sommerferien sind gestartet. Das heißt für Kinder und Erwachsene: viele Sonnenstunden im Freien. Ob am Strand, im Freibad, beim Wandern oder im heimischen Garten – die UV-Strahlenbelastung für die Haut ist aktuell besonders hoch. Wissen das die Menschen? Schützen sie ihre Haut konsequent beim Aufenthalt im Freien und wie gehen sie im Alltag mit Sonnenschutz für die Haut um? Diese und andere Fragen hat Lönneker&Imdahl rheingold salon in zwei repräsentativen Umfragen im Auftrag des Kompetenzpartners Schönheitspflege im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) untersucht. Dabei ergibt sich ein bemerkenswertes Bild: Die Menschen in Deutschland wissen gut über den Schutz der Haut vor der Sonne Bescheid. Im Alltag setzensie dieses Wissen aber nicht konsequent um.

Die meisten Sonnenschutz-Mythen sindüberwunden

Viele klassische Irrtümer zum Sonnenschutz sind weitgehend überwunden, das macht die repräsentative Wissensumfrage mit dem Titel\“Mythen im Sonnenschutz\“aus dem Jahr 2026 deutlich. Nur sechs Prozent der Befragten glauben daran, dass Sonnencreme eine Bräunung der Haut verhindert. Noch weniger Menschen, nämlich nur vier Prozent der an der Umfrage Teilnehmenden denken, dass ein hoher Lichtschutzfaktor den ganzen Tag schützt, dunklere Hauttypen keinen Sonnenschutz benötigen oder dass gebräunte Haut ausreichend vor UV-Strahlung schützt. Das zeigt: Die zentralen Botschaften zum richtigen Sonnenschutz der Haut sind bei der Mehrheit der Bevölkerung angekommen.

Bekannte Regeln und unterschätzte Alltagsrisiken

Ganz verschwunden sind die Fehlvorstellungen trotzdem nicht. So zeigt die Wissensumfrage, dass fast jeder Fünfte der Befragten (19 %) daran glaubt, dass Sonnenschutz bei bewölktem Himmel nicht notwendig sei. Weitere 18 Prozent sind der Auffassung, Sonnenschutz für die Haut werde nur im Sommer oder im Urlaub benötigt. Gerade im Alltag und in den kühleren Jahreszeiten werden die Risiken derimmer präsenten UV-Strahlung damit weiterhin von den meisten Menschen unterschätzt.

Wissen ist da, doch der Alltag sieht anders aus

Wie groß die Lücke zwischen Wissen und Verhalten ist, zeigt die repräsentative IKW-Verhaltensumfrage zum Thema Sonnenschutz aus dem Jahr 2024. Demnach verwenden lediglich 21 Prozent der Befragten täglich und das ganze Jahr über Sonnenschutzmittel für die Haut – etwa bei Aufenthalten im Freien oder in der Mittagspause. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (53 %) greift zu Sonnenschutz, wenn sie sich im Sommer am Strand oder im Schwimmbad aufhalten. Selbst wenn Sonnenschutz für die Haut verwendet wird, fehlt oft die Konsequenz. So geben 46 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an, das Nachcremen nach dem Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen häufig zu vergessen. Gleichzeitig berichtet ein Drittel (33 %) der jungen Erwachsenen, im Sommer häufiger einen Sonnenbrand zu haben.

Informationsflut auf Social Media statt Orientierung

Warum die Umsetzung im Alltag häufig schwerfällt, darauf könnte die aktuelle Umfrage Hinweise liefern: Nur vier von zehn Befragten informieren sich aktiv über Sonnenschutz und UV-Strahlung. Viele stoßen eher zufällig auf Informationen. Und: Je älter die Menschen sind, um so weniger aktiv sind sie. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen geben 46 % an, dass sie sich kaum aktiv über Sonnenschutzthemen informieren. Social Media wird hingegen vor allem von der jüngeren Generation genutzt. Bei den unter 30-Jährigen geben 33 % an, dass soziale Medien mit zu den zentralen Informationsquellen gehören. Bei den Älteren (50 bis 59 Jahre) sind es nur 4 %.Trotzdem besteht eine große Unsicherheit, inwieweit man den Infos auf Social Media vertrauen kann. 82 % geben an, dass die Informationen auf den sozialen Netzwerken oft widersprüchlich oder falsch sind. Allerdings sind es auch hierdie Jüngeren, die den sozialen Plattformen mehr vertrauen: Während insgesamt 74 Prozent aller Befragten es schwierig finden zu erkennen, ob die Informationen auf den sozialen Medien verlässlich sind, stimmen nur 45 % der Jüngeren dieser Aussage zu.

Wer mehr verlässliche Informationen zu Sonnenschutz sucht: Die Webseite www.sonnenschutz-sonnenklar.info bietet leicht erreichbare, wissenschaftlich fundierte und verständlich vermittelte Informationen für alle Altersgruppen zum Thema Gefahren der UV-Strahlung und Sonnenschutz der Haut. Unterrichtsmaterialien für die Grundschule sowie die Sekundarstufe I stehenzum kostenlosen Download bereit. Spiele, Flyer, Faktenchecks, Tipps und Tricks laden zur niedrigschwelligen Auseinandersetzung mit dem Thema auch in Gruppen ein.

Vom Wissen zum Handeln: Die nächste Stufe der Aufklärung

Die Ergebnisse der Wissensumfrage und der Verhaltensumfrage zum Thema Sonnenschutz der Haut ergänzen sich zu einem klaren Gesamtbild: Mangelnde Informationen sind nicht mehr das größte Problem. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, das vorhandene Wissen zu bewerten, falsche Empfehlungen zu erkennen und richtige Handlungsempfehlungen als Routine in den Alltag zu übertragen- nicht nur im Urlaub oder am Strand, sondern immer dann, wenn die Haut UV-Strahlung ausgesetzt ist. Damit können die Gefahren der UV-Strahlung sowie die kurz- und langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen auf unsere Haut minimiert und das Hautkrebsrisiko dauerhaft gesenkt werden.

Weitere Informationen rund um das Thema Sonnenschutz gibt es unter: https://ots.de/MsDs8b oder unter https://ots.de/Gnuojq.

Zu den Umfragen

Die Aussagen zum Wissenüber Sonnenschutz basieren auf einer repräsentativen Online-Befragung\“Sonnenschutz-Mythen\“von 1.000 Personen ab 18 Jahren, die Lönneker&Imdahl rheingold salon im Mai 2026 im Auftrag des Kompetenzpartners Schönheitspflege im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) durchgeführt hat. Die Aussagen zum Sonnenschutzverhalten stammen aus einer repräsentativen Online-Befragung\“Sonnenschutz\“von 1.000 Personen ab 18 Jahren, die Lönneker&Imdahl rheingold salon im März 2024 im Auftrag des Kompetenzpartners Schönheitspflege im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) durchgeführt hat.

Pressekontakt:

Karen Kumposcht
Bereichsleiterin Kommunikation und IT
Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.
Mainzer Landstraße 55, 60329 Frankfurt am Main
T +49.69.2556-1331 / F +49.69.237631 / kkumposcht@ikw.org /
www.linkedin.com/company/ikw

Original-Contentvon: Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. Juli 2026.

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Categories: Allgemein

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