Holetschek:\“Wir wollen ein gemeinsames bayerisch-tschechisches Gesundheitszentrum als Modellprojekt auf den Weg bringen\“/ Delegation der CSU-Fraktion in Prag

Ein Schwerpunkt war dabei der grenzüberschreitende Rettungsdienst, so der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek:
\“Wir brauchen rechtssichere Lösungen, damit wir Menschen bei Unfällen im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet schnell helfen können. Die Bereitschaft vor Ort ist da, die Einsatzkräfte haben mit großem Einsatz immer wieder praktische Lösungen gefunden. Es fehlt aber weiterhin die rechtliche Grundlage für einereibungslose grenzüberschreitende Zusammenarbeit, gerade bei Haftungsfragen. Das Gespräch mit dem tschechischen Gesundheitsminister hat aufgezeigt, dass wir uns im Kern einig sind. Die Menschen an der langen bayerisch-tschechischen Grenze sollen die Verbesserungen schnell spüren. Der nächste Schritt ist ein gemeinsames bayerisch-tschechisches Gesundheitszentrum als Modellprojekt. Ich freue mich, dass der tschechische Gesundheitsminister für diese Idee offen ist. Die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger kennt keine Grenzen.\“
Der europapolitische Sprecher und Koordinator der bayerisch-tschechischen Parlamentsbeziehungen Dr. Gerhard Hopp ergänzt:
\“Ein funktionierender grenzüberschreitender Rettungsdienst ist für das bayerisch-tschechische Grenzgebiet sehr wichtig. Die Gespräche in Prag haben gezeigt, dass wir gemeinsam grenzüberschreitende Abläufe der Einsatzkräfte optimieren wollen, um den Menschen in Notfällen schnell und unbürokratisch zu helfen. Wir sind als CSU-Fraktion der Motor der deutsch-tschechischen Beziehungen und stärken die Region im Herzen Europas. Die wirtschaftliche Stärke und die niedrige Arbeitslosigkeit im Grenzgebiet zeigen: Die Grenzöffnung 1989 war das beste Konjunkturprogramm für den Wohlstand in Ostbayern und Westböhmen. Ich würde mich freuen, wenn wir die neuen Herausforderungen mit einem deutsch-tschechischen Staatsvertrag angehen und dabei besonders den ländlichen Raum in den Blick nehmen. Auch die parlamentarischen Kontakte wollen wir weiter als stabile Brücken stärken.\“
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