Hochwertige Arbeitsplätze durch starke Rahmenbedingungen, nicht durch mehr Bürokratie / Brossardt:\“Es braucht eine weitere Omnibus-Initiative im Arbeits- und Sozialrecht\“

Konkret kritisiert die vbw die Pläne der Quality Jobs Roadmap zu zusätzlichen Vorschriften in etablierten und funktionierenden Arbeitsfeldern. Es gibt bereits umfassende Regeln zu den von der Kommission ins Auge gefassten Themen wie algorithmisches Management, dem Einsatz von KI, mobiler Arbeit, der Vergabe von Sub-Verträgen sowie zu Übergängen und zur Transformation von Arbeitsverhältnissen.\“Hochwertige Arbeitsplätze können europäische Unternehmen nur dann gewährleisten, wenn sie auch innerhalb attraktiver Rahmenbedingungen wirtschaften können. Nur ein wettbewerbsfähiger Arbeitsplatz ist ein hochwertiger Arbeitsplatz\“, machte Brossardt deutlich. Die vbw fordert daher eine weitere Omnibus-Initiative auf EU-Ebene zum Abbau von Bürokratie- und Berichtspflichten im Arbeits- und Sozialrecht. Die Ankündigungen der EU-Kommission zu verschiedenen Omnibus-Paketen sowie die jüngste Verabschiedung der Omnibus-I-Initiative, unterstützt die bayerische Wirtschaft ausdrücklich.
Insgesamt fehlt aus Sicht der vbw aber noch der große Befreiungsschlag beim Bürokratieabbau.\“Der Europäische Rat hat die Kommission am 19. März dieses Jahres ausdrücklich aufgefordert, Vorschriften zu vereinfachen und Verwaltungsaufwand zu reduzieren – auf sämtlichen Ebenen. Regulierungs-, Verwaltungs- und Befolgungskosten gelte es zu verringern. Neue Belastungen seien zu vermeiden. Demschließt sich die bayerische Wirtschaft vollumfänglich an. Wir erwarten daher von der Kommission, diesen Appell zu beherzigen – dann schaffen wir echte hochwertige Arbeitsplätze\“, so Brossardt.
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