Betreiber von Giftmülldeponie in Sachsen-Anhalt ist insolvent

Die Insolvenz könnte für das Land Sachsen-Anhalt teuer werden: Sollte die GTS ausfallen, müsste das Land die Sicherung und Stilllegung des Bergwerks übernehmen. Nach früherer Einschätzung des Wirtschaftsministeriums könnten dafür Kosten von 130 Millionen Euro entstehen. Hintergrund ist einseit Monaten schwelender Streit über die Finanzierung der Altlastensanierung. Die GTS hatte zusätzliche Unterstützung des Landes gefordert, eine Einigung kam jedoch nicht zustande.
Am Freitag erklärte das Wirtschaftsministerium auf MZ-Anfrage, dass das Land nicht beabsichtige, das Bergwerk zu übernehmen, sollte sich kein Investor finden. Um die Sicherheit zu garantieren, teilte eine Ministeriumssprecherin mit:\“Die notwendige Verwahrung der Grube Teutschenthal wird bei Erfordernis durch entsprechende Gefahrenabwehrmaßnahmen des Landesamtes für Geologie und Bergwesen des Landes Sachsen-Anhalt erfolgen.\“
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